Das Malerdorf Kleinsassen hat viel zu bieten

Kreative Kinder inmitten der Kunst

Die bunten Fassaden der Kunststation entstanden im Sommer 2017. Daran beteiligt waren auch Jugendliche im Rahmen des Projekts „Zeichen setzen", das über das „Kulturkoffer“- Programm vom Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert wurde. Foto: Arnulf Müller

Allen voran ist es die Kunststation, die am Fuße der magischen Milseburg für inspirierende, lehrreiche und unterhaltsame Momente sorgt. Aber das gilt nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Schülerinnen und Schüler, die dort tolle Workshops buchen können – geleitet von erfahrenen Künstlerinnen und Künstlern. Darüber informiert der Landkreis in einer Pressemitteilung. 600 Kinder und Jugendliche haben im vergangenen Jahr in Kleinsassen einen künstlerischen Tag verbracht: Knapp 300 besuchten die offenen Kurse des Kinderkultursommers, 100 machten mit bei kostenlosen Sonntagsangeboten – und 200 kamen zu Workshops im Rahmen von Schulveranstaltungen wie Projekt- oder Wandertagen. Die Workshops für Schülerinnen und Schüler bietet die Kunststation seit drei Jahren an, und sie werden gern gebucht. „Wir zeigen Kindern und Jugendlichen, dass Kunst nicht langweilig ist. Das ergibt sich meist ganz von selbst, wenn Kinder erleben, wie kreativ sie sind “, sagt Monika Ebertowski.

Seit 2015 leitet sie die Kunststation, schon 2016 startete sie mit dem Angebot für junge Menschen. Anfangs kontaktierte sie gezielt Kindertagesstätten und Schulen ab der ersten. Mittlerweile hat sich das Angebot gut herumgesprochen. Kein Wunder, denn die Workshops sind keineswegs nur bessere Werk- oder Malstunden. „Die Seminare werden von erfahrenen Künstlerinnen und Künstlern geleitet – und das in Kleingruppen von maximal zehn Kindern“, sagt Monika Ebertowski. Das schafft die gute Möglichkeit, unterschiedliche Kurse parallel zu veranstalten: Papierschöpfen, Keramik, Malerei, Zeichnen, Collagen, Installationen, Drucken, Kalligrafie – stets mit professioneller Anleitung der Künstler und Kunstpädagogen Bernd Baldus, Veronika Zyzik, Halina Kraft, Simone Kirsch, Lothar Reichardt, Angelika Beckmann, Monika Trautwein, Teresa Dietrich-Stainov und Bernadette Wrana. „Wir integrieren auch immer die aktuellen Ausstellungen der Kunststation“, sagt die Leiterin. „Jedes Team besucht zuvor die Ausstellung, und jeder nimmt meist irgendeine Idee dort für sich mit. Es ist ganz wunderbar, wie die Kinder und Jugendlichen das für sich dann umsetzen.“ Gearbeitet wird eigentlich überall, wo Platz ist. Manchmal in Teilen der Ausstellungshallen, mal in den Werkstatträumen im Anbau – aber sozusagen stets inmitten der Kunstwerke.
Wie lange die Workshops dauern, kann individuell abgesprochen werden. „Das können anderthalb Stunden sein, aber auch ein ganzer Projekttag ist machbar“, sagt Ebertowski, die darauf hinweist, dass inhaltliche Absprachen möglich sind – etwa speziell auf den schulischen Alltag abgestimmte Themen. Die Kosten dafür sind im Übrigen unabhängig vom Kursthema und betragen fünf Euro pro Teilnehmer. „Natürlich ist das nicht kostendeckend, aber sinnvoll angelegtes Geld“, sagt sie und bekennt: „Für mich ist es eine Herzenssache, Kinder und Jugendliche an Kunst heranzuführen, und es ist schön, dass alle immer so begeistert sind – von dem Ambiente, von den Künstlern und davon, was sie selbst geschaffen haben.“

Kostenlos sind die offenen Angebote für Kinder und Jugendliche, die seit vergangenem Jahr in der Kunststation veranstaltet werden: Jeden zweiten Sonntag im Monat von 14 bis 16 Uhr für alle Altersgruppen. Eine Anmeldung dafür ist gewünscht, aber nicht notwendig. Dazu kommen die offenen Angebote innerhalb des Kultursommers sowie spezielle geförderte Programm wie der „Kulturkoffer“, das sich in diesem Jahr dem Thema „Gesprächsbedarf – NEED TO TALK“ +++ pm

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