Das Fürstliche Gartenfest Schloss Fasanerie: Musik und mehr

Gartenfest Schloss Fasanerie

Fulda/Eichenzell. Wie kommt es eigentlich, dass das Fürstliche Gartenfest Schloss Fasanerie Jahr für Jahr verlässlich neue und überraschende Facetten zeigt? Immerhin findet es in diesem Jahr bereits zum 15. Mal statt. Zum einen liegt das wohl an der bestens sortierten Verkaufsausstellung, die durch jährlich wechselnde Sonderthemen immer neue Akzente und Inspirationen für das heimische Grün bereithält. Zum anderen versprüht es mit dem ebenfalls zum Sonderthema passenden Rahmenprogramm vor historischer Kulisse einen ganz besonderen und einzigartigen Charme. In diesem Jahr gibt das Sonderthema „Gartenland Frankreich“ charmante Impulse. Und da Frankreich sowohl im Gärtnerischen als auch in den Künsten eine „Grande Nation“ ist, macht schon die Vorstellung des Begleitprogrammes Lust auf einen Besuch auf dem Fürstlichen Gartenfest.

Versailles, mit seinen legendären Gärten, ist natürlich gesetzt. Dort spielt Antoine Jacobsohn eine wichtige Rolle: Er ist der „Responsable du Potager du Roi – Versailles“, der Direktor des unter Ludwig XIV. angelegten königlichen Küchengartens im Park von Versailles. Mit neun Hektar ist er der größte aller Küchengärten und – er hat die Jahrhunderte fast unverändert überdauert. Monsieur Jacobsohn ist Archivar ungezählter historischer Obst- und Gemüsesorten und Hüter französischen Gartenwissens. Von der Kunst der alten Gartenmeister und von der Schönheit der Nutzpflanzen und -gärten berichtet Antoine Jacobsohn in seinem Vortrag „Potager du Roi – die königliche Speisekammer“ am Samstag, 24. Mai, um 16 Uhr – ganz sicher ein Höhepunkt des Fürstlichen Gartenfests.

Neben dem königlichen Gemüsegarten glänzt Frankreich mit einer Vielzahl berühmter Anlagen. Petra Hirsch, Gartenplanerin aus Niedernhausen, nimmt die Zuhörer ihres Vortrages mit auf eine Rundreise zu den Glanzlichtern französischer Gartenkunst und Gartengeschichte – von den Schlössern der Loire bis zu den mediterranen Gärten der Provence. Wolfgang Wette, Landschaftsarchitekt aus Göttingen, bringt interessierten Gartenfreunden anschaulich die Prinzipien barocker Gartengestaltung näher und stellt Beispiele französischer Gartenkultur aus dem 17. Jahrhundert vor. Doch nicht nur der Wissensdurst kann auf Schloss Fasanerie gestillt werden, auch für die Kulturhungrigen unter den Gartenfestbesuchern ist gesorgt. In diesem Jahr mit einem exquisiten, mehrgängigen Menü französischer Provenienz.

Als Entree bieten sich die Chansons und Musettewalzer an, die von verschiedenen Interpreten auf dem Festgelände vorgetragen werden. Dort ist am 23. und 24. Mai „Asgard“ mit Akkordeon und ihrer bezaubernden Samtstimme ebenso unterwegs, wie das Duo „Marc Delpy & Franco Ferrero“ mit ihren mal romantisch, mal schwungvoll vorgetragenen Chansons am 25. oder die „Folkfans“ aus Fulda mit Drehleier, Geige und Akkordeon am 22. Mai.  Als Hauptgang empfiehlt sich das Open-Air-Konzert von Les Yeux d’ la Tête. Die sechs Musiker aus Paris sorgen mit ihrer Energie und Spielfreude für ein unvergleichliches Konzertereignis: Sie entführen ihr Publikum am Samstag, 24. Mai, 19.30 Uhr, in die düstersten Spelunken der Stadt, an die Ufer der Seine oder auf eine Hochzeit in Osteuropa und spannen dabei den Bogen von Sinti-Swing über französischen Chanson und poetischen Punk bis hin zum Jazz. Nicht verpassen!

Auf Klassikfreunde wartet am Freitag, 23. Mai, 19.30 Uhr im Großen Saal von Schloss Fasanerie ein besonderer Leckerbissen. Die vielfach ausgezeichneten Musikerinnen Jessica Kuhn (Violoncello) und Anna Magdalena Kokits (Klavier) interpretieren dort als virtuoses „Duo K & K“ unter dem Motto „Le Jardin des Plaisirs“ Werke französischer Komponisten, darunter Claude Debussy, Francis Poulenc oder César Franck. Karten für diese beiden Konzerte sind im Vorverkauf erhältlich. Satt zu werden ist übrigens nichts, was man von diesem Menü erwarten kann. Es macht Hunger auf mehr. Und das ist auch gut so, denn da sind ja noch die rund 170 Aussteller – unter anderem mit französischen Rosen, prachtvollen und seltenen Stauden, klassischer und moderner Gartenkeramik, einzigartigen Möbeln vom „Gartenzimmermann“, den „Aubusson-Teppichen“, den Kräutern der Provence, Parfüm aus Grasse, Mustergärten und vielem mehr! +++ fuldainfo

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