DAAD-Preis der Hochschule Fulda verliehen

Fulda. Am Dienstag dieser Woche verlieh Prof. Dr. Karim Khakzar, Präsident der Hochschule Fulda, den mit 1.000 Euro dotierten DAAD-Preis (Deutscher Akademischer Austauschdienst) an Aisha Furrukh (34) aus Karachi, Pakistan. Der Preis würdigt herausragende Leistungen und soziales, gesellschaftliches oder hochschulinternes Engagement internationaler Studierender. Khakzar übergab den Preis im Rahmen des Erstsemesterempfangs durch den Oberbürgermeister der Stadt Fulda, Dr. Heiko Wingenfeld, im Fürstensaal des Stadtschlosses, der die neuen Studierenden herzlich willkommen hieß.

Wingenfeld, der selbst DAAD-Stipendiat ist, freute sich ganz besonders, den diesjährigen Preis mit verleihen zu dürfen. „Für mich ist es eine große Ehre“. Fuldas Verwaltungschef betonte, dass der internationale wissenschaftliche Austausch ein „Markenzeichen der Bildungsnation Deutschland“ sei. Nicht zuletzt mit der Preisverleihung werde der internationale Gedanke weiter vorangebracht. Der Präsident würdigte in seiner Laudatio die hervorragenden Leistungen, die Aisha Furrukh in ihrem Studium der Sozial- und Kulturwissenschaften an der Hochschule Fulda erbrachte. Er sei beeindruckt, mit welchem Einsatz sich nicht nur die diesjährige Preisträgerin, sondern generell die Studierenden aus den verschiedensten Ländern und Kulturen das Studium und das alltägliche Leben in einem zunächst fremden Land meistern. „Ich habe großen Respekt vor der Leistung und dem Engagement von Frau Furrukh, die nach dem Studium in ihrer Heimat in Fulda einen Master-Abschluss erworben hat und nun sogar eine Promotion anstrebt.“

Vorgeschlagen wurde Aisha Furrukh vom Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften. Vom Sommersemester 2013 bis zu ihrem Abschluss in diesem Jahr studierte sie im internationalen Masterstudiengang „Interkulturelle Kommunikation und Europa-Studien“ an der Hochschule Fulda. Seit einiger Zeit ist sie an der Hochschule Fulda in unterschiedlichen Projekten beschäftigt. Außer durch sehr gute akademische Leistungen zeichnete sie sich durch ihr zivilgesellschaftliches und interkulturelles Engagement aus. So hilft sie etwa ehrenamtlich Flüchtlingen in Fulda. In ihrer Dankesrede betonte Aisha Furrukh, wie wichtig für sie die offene Aufnahme durch ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen war. Sie rief die neuen Studierenden – besonders die internationalen Studentinnen und Studenten dazu auf, sich zu engagieren: „Lasst eure Ziele nicht aus den Augen. Wenn hier jemand etwas wirklich will, kann er es schaffen; die Menschen hier sind sehr hilfsbereit, sie unterstützen euch auf eurem Weg.“ +++ fuldainfo

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