CWE: Uniplatz wird zur Kostenfalle – große Ausbrüche

Es gibt wohl zwei gravierende Schadensursachen

Sommerbegehung der CWE Fulda: Die CWE Fraktion hat im Rahmen ihrer Sommerbegehungen 2019 zum ersten Treffpunkt auf dem Uniplatz eingeladen. Ein Thema war hier die Beschädigungen der neu verlegten Bodenplatten. Die CWE Fulda befürchtet, dass hier durch Fehler aus der Vergangenheit, eine Dauerbaustelle für die Stadt Fulda entstehen wird. Zur diesjährigen ersten Sommerbegehung konnte der Vorstand des CWE Stadtverbandes, Martin Jahn und Pia Maria Schindler, viele Mitglieder des Stadtverbandes sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger auf dem Uniplatz begrüßen.

Der Vorsitzende des CWE Arbeitskreises für Denkmalpflege und Umwelt, Ludger Tollrian, ging in seinen Ausführungen zunächst auf den unbefriedigenden Zustand der Bodenplatten ein: „Hier steht das frühere Universitätsgebäude. Fürstabt Adolf von Dalberg gelang 1734 die Gründung der Universität für alle Fakultäten. Dass der Platz um die ehemalige Universität bereits jetzt, nach wenigen Jahren der Grundsanierung, so große Schäden aufweist, ist sehr bedauerlich. Er ist für Fuldas Geschichte und ihre Entwicklung von großer Bedeutung.“ Die CWE bemängelt vor allem die großen Ausbrüche und Schäden an den Bodenplatten, besonders bei den Fugen. Hierzu Martin Jahn, CWE Fraktionsvorsitzender: „Der Platz wurde in den Jahren 2009 / 2010 saniert. Jetzt muss die Sanierung – saniert werden. Da stellt sich die Frage, wer für die Kosten aufkommt.“

Ludger Tollrian: „Es gibt wohl zwei gravierende Schadensursachen: A – die Platte und B – die Fuge. Da wir uns rechtlich nach dem BGB richten müssen, ist das Herausfallen oder Brechen einer Fuge ein versteckter Mangel – und dies auch nach Jahren der Verlegung der Platten, so wird dies in der Rechtsprechung gesehen. Unserer Ansicht nach muss durch ein Gutachten geklärt werden: 1. Warum sind die Fugen so zerbrechlich? Und 2. Warum haben die Platten so große Ausbrüche?“. Die CWE wird bei den Fachämtern der Stadt Fulda anfragen, ob die aus Bad Langensalza hergestellten Platten eine EU Norm haben, also ob eine Zulassung für die Platten überhaupt vorliegt. Die CWE erhofft sich, auf die vielen offenen Fragen, die auch aus der Bürgerschaft zu diesem Thema ständig angesprochen werden, Antworten von den Fachämtern der Verwaltung zu erhalten. Ziel, so die CWE, muss es sein, größere Kosten im Zuge der Ausbesserungsarbeiten von der Stadt fern zu halten. +++ pm

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2 Kommentare

  1. Der Platz ist einer der hässlichsten Innenstadtplätze, die ich kenne. Wenn nun der Beleg nach und nach zuerbröselt, sollte man Nägel mit Köpfen machen und endlich einen freundlichen Platz planen und in Angriff nehmen.

    • Stimmt genau, eine hässliche Steinwüste. Die Platten waren von Anfang an kaputt, was daran liegt, dass das Material nicht für so starke Beanspruchungen geeignet ist. Mehrere Stadtverordnete z.B. der Grünen oder auch der REP-Vorsitzende (der übrigens vom Fach ist) machten bereits in Stadtverordnetenversammlungen darauf aufmerksam. Die Steine bröseln, es gibt Löcher, und im Winter bei Schneematsch, bzw. bei Regen ist die Oberfläche rutschig. Ich habe selbst schon gesehen, wie Leute gestürzt sind. Da wirft die Stadt Splitt auf den Platz, was dazu führt, dass die weiche Steinoberfläche total versaut und verkratzt wird. Wer plant das? Es fanden übrigens mit den
      Stadtverordneten vorher Ausflüge zu verschiedenen Steinplattengeschäften/Großhandel statt, Da wurde das den Stadtvätern und Stadtverordneten aufgequatscht.

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