CWE fordert erneut Ampelanlage und Versetzung des Ortsschilds in Rothemann

Im Bild: Vorsitzender der CWE Fraktion Eichenzell Alfons Schäfer. Foto: privat

Die CWE-Fraktion in der Gemeindevertretung Eichenzell hat in der jüngsten Sitzung im November zwei Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit im Ortsteil Rothemann eingebracht. Konkret geht es um die Installation einer Ampelanlage am Ortseingang aus Richtung Fulda sowie die Versetzung des Ortsschildes an der B279.

Nach dem Antrag der CWE soll an der Kreuzung der Bundesstraße 279 mit der Haimbuchstraße eine Ampelanlage errichtet werden, um die gefährliche Verkehrssituation zu entschärfen. Aufgrund der Dringlichkeit befürwortet die Fraktion zunächst den Einsatz einer mobilen Anlage, bis eine endgültige Lösung umgesetzt werden kann. Außerdem fordert sie, das Ortsschild aus Richtung Fulda kommend – das derzeit nur etwa einen Meter vor der Einmündung der Haimbuchstraße steht – um rund 150 Meter weiter in Richtung Fulda zu verlegen.

In der Gemeindevertretersitzung stimmten alle anwesenden Mitglieder einstimmig dafür, dass sich der Gemeindevorstand kurzfristig mit den zuständigen Behörden in Verbindung setzt, um die Installation der Ampelanlage voranzutreiben. Zur geplanten Versetzung des Ortsschildes votierten 30 von 32 Gemeindevertretern dafür, zwei enthielten sich.

Unter den Enthaltungen war auch Ortsvorsteher Oskar Kanne, der davor warnte, die Behörden zu sehr unter Druck zu setzen. Diese Einschätzung stößt innerhalb der CWE auf Unverständnis, da bislang noch kein Gespräch mit den zuständigen Stellen geführt worden sei. Auch Hinweise auf eine Beratung im Ortsbeirat zum Thema Ortsschild konnten von den CWE- und BLE-Mitgliedern des Gremiums nicht bestätigt werden; entsprechende Beschlüsse oder Überlegungen zu einem zusätzlichen Tempolimit von 70 km/h vor dem Ortseingang liegen laut Angaben der Fraktion nicht vor.

Die CWE betont, dass die Versetzung des Ortsschildes niemandem schade, aber einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit im Straßenverkehr leisten könne. Besonders betroffen seien Autofahrer, die aus der Haimbuchstraße auf die B279 einbiegen und dabei die Geschwindigkeit der herannahenden Fahrzeuge schwer einschätzen könnten, sowie Radfahrer und Fußgänger, die den über die Kreuzung führenden Weg in Richtung Eichenzell oder Welkers nutzen oder zu nahegelegenen Zielen wie Steinhauck oder dem Geldautomaten unterwegs seien.

Zum Vergleich verweist die Fraktion darauf, dass das Ortsschild an der B 279 aus Richtung Döllbach kommend rund 200 Meter vor der ersten Einfahrt in die Maulkuppenstraße und damit vor Beginn der beidseitigen Bebauung steht. +++


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