Corona wird sich auf Haushaltssituation im Bistum-Fulda auswirken

Haushaltssicherungskonzept erarbeitet

Die Corona-Pandemie wird absehbare Folgen auch für die Haushaltssituation im Bistum-Fulda haben. Davon sind der Diözesanvermögensverwaltungsrat, der als ehrenamtliches Gremium alle großen finanziellen Planungen des Bistums genehmigt, sowie Diözesanökonom und Finanzdirektor Gerhard Stanke überzeugt. Auf Anweisung von Bischof Dr. Michael Gerber wurde daher ein Haushaltssicherungskonzept erarbeitet, das Sparmaßnahmen in allen Bereichen der Bistumsverwaltung beinhaltet. So werden nicht nur größere Baumaßnahmen des Bistums, sondern auch der Kirchengemeinden zurückgestellt. Die Wiederbesetzung von Stellen in der Diözesanverwaltung wird zudem bis auf Weiteres nicht vorgenommen. Ausgenommen von dem Einstellungsstopp sind lediglich Stellen in der Verkündigung und der Pastoral. Stanke betont, dass das Sicherungskonzept auf Einsparvorschlägen beruht, die die Abteilungsleiter für ihre jeweilige Abteilung eingebracht haben. „In Summe soll ein Gesamtvolumen von ca. 11 Millionen Euro entgegen der ursprünglichen Haushaltsplanungen nicht verausgabt werden.“ Die vereinbarten Sparmaßnahmen machten die Ernsthaftigkeit deutlich, mit der der Krise in allen Teilen des Bistumsverwaltung begegnet werde. „Von den Kürzungen ausgenommen sind alle Positionen des caritativen Engagements des Bistums. Zusätzlich zu den ohnehin im Haushaltsplan vorgesehenen Mitteln für Caritas und Weltkirche wird zudem ein Hilfsfonds für durch die Coronakrise in Not geratene Menschen aufgelegt“, so der Diözesanökonom. +++

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