Berlin. Der Chef der Jungen Liberalen, Konstantin Kuhle, findet, die FDP sollte von den Sozialdemokraten lernen. "Wir müssen professioneller werden", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger". "Die SPD hat - anders als wir - in der Regierung mehrere ihrer Versprechen schnell umgesetzt", fügte Kuhle zur Begründung hinzu. Doch nicht nur bei der Umsetzung von Wahlversprechen sieht der Chef der FDP-Jugendorganisation die SPD vorn, sondern auch beim Umgang mit dem eigenen Führungspersonal. Kuhle befand: "Was ist über Sigmar Gabriel früher alles Schlimmes gesagt worden? Doch als er Vorsitzender wurde, hat sich die Partei hinter ihm versammelt." Der FDP mangele es hingegen an einem realistischen Umgang mit der eigenen Führung, sagte Kuhle weiter: "Guido Westerwelle war vielen irgendwann zu laut. Doch als wir den eher leisen Philipp Rösler zum Parteichef gemacht haben, hat auch das vielen ganz schnell nicht mehr gepasst." Dem Vorsitzenden Christian Lindner müsse die Partei jetzt Zeit geben, so Kuhle. "Niemand sollte schnelle Wunder erwarten." +++ fuldainfo
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