Berlin. Der CDU-Wirtschaftsrat hat die Union vor „Wackelpartien“ mit der SPD in einer Großen Koalition gewarnt. Union und SPD seien von 188 Mandaten Vorsprung in der vorigen Legislaturperiode auf nun 44 Mandate vor FDP, Grünen und AfD geschrumpft, sagte Verbandsgeneralsekretär Wolfgang Steiger der „Rheinischen Post“. „Das klingt noch viel, aber der linke Flügel der SPD ist zu stark. Und mit einem derart demoralisierten Regierungspartner, der zudem ein ernstes, ungelöstes Führungsproblem hat, werden Parlamentsabstimmungen regelmäßig zu Wackelpartien.“ SPD-Chef Martin Schulz und die SPD-Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles hingen am „Gängelband ihrer Parteilinken“. Für eine eilige Regierungsbildung gebe es keinen Anlass. Natürlich sei es misslich, wenn die Geldfreigabe für Infrastrukturprojekte verzögert werde, weil der Bundeshaushalt 2018 noch nicht beschlossen sei. Das sollte aber nicht der Grund für die schnelle Bildung einer Großen Koalition sein, sagte Steiger. Gegen die „Maximalforderungen“ der SPD in der Sozialpolitik, in der Rentenpolitik und in der Europapolitik sei das Bejammern von Investitionsverzögerungen kleinmütig. +++
Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.
Unbedingt notwendige Cookies
Unbedingt notwendige Cookies sollten jederzeit aktiviert sein, damit wir deine Einstellungen für die Cookie-Einstellungen speichern können.
Hinterlasse jetzt einen Kommentar