Berlin. Der Präsident des CDU-Wirtschaftsrats, Kurt Lauk, hat die Klimaziele der Großen Koalition als "gefährliche Illusion" bezeichnet. "Man kann nicht gleichzeitig aus der Kohle und der Kernkraft aussteigen. Das Ziel, den Kohlendioxidausstoß bis 2020 um 40 Prozent zu reduzieren, ist nicht zu schaffen", sagte Lauk der "Bild". "Deutschland hat die rund 20 Prozent Reduktion seit 1990 zum Teil indirekt durch Schließung von Fabriken in den neuen Ländern erreicht." Man habe vergessen, beim Ausstieg aus der Kernkraft die Klimaziele an die Realität anzupassen, so Lauk weiter. "Dieses absurde Klimaziel schürt gefährliche Illusionen. Deshalb fordern wir, die Klimaziele in einen realistischen Korridor zu bringen. Dem Klima wird durch die aktuelle Politik nicht geholfen - aber die Strompreise steigen immer weiter." Zudem kritisierte der Präsident des CDU-Wirtschaftsrats die Energiepolitik der Bundesregierung scharf: "Die deutsche Energiepolitik ist bis heute völlig widersprüchlich." Vor allem der "Zickzackkurs" von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel bei der Kohle verbreite "große Sorgen in der deutschen Wirtschaft." +++ fuldainfo
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