CDU und Grüne bilden eine Koalition für Petersberg

Faire und transparente Zusammenarbeit mit allen Fraktionen gewünscht

Thorsten Bick (Grüne), Hartwig Blum (CDU) [oben von links], Kerstin Hüsemann (Grüne) [Mitte], Steven Hoppe (Grüne), Tamara Pfaff (CDU) [unten von links]. Foto: privat

Nach der Kommunalwahl im März 2021 haben CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Petersberg mit den neu gewählten Fraktionen gesprochen, um stabile Mehrheiten für die Zukunft zu finden. Zwischen den beiden Parteien waren viele Gemeinsamkeiten zu erkennen, und so wurden die Gespräche intensiviert, um auszuloten, ob eine dauerhafte Basis für eine gute Zusammenarbeit gefunden werden kann. Daraus resultierte die Bildung einer Koalition für die nächste Legislaturperiode in Petersberg.

Das Ergebnis fasst Hartwig Blum, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes, zusammen: „Wir haben in den vergangenen Wochen viele gute und verbindliche Gespräche über unsere Vorstellungen für Petersberg geführt. Dabei stellten sich einige Unterschiede, aber auch sehr viele Gemeinsamkeiten heraus. Wir finden: Petersberg ist eine moderne Gemeinde mit Traditionen, aber gleichzeitig offen für Neues und Entwicklungen. Es gilt, gemeinsam die aktuellen Herausforderungen anzunehmen und zu bewältigen. Denn auch in Zukunft sollen die Menschen in Petersberg gerne und sicher leben können. Dabei ist unser Blick immer auf einen ausgewogenen und nachhaltigen Finanzhaushalt gerichtet.“

Auch Steven Hoppe, Vorsitzender des Ortsverbandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, erklärt: „Im Verlauf der sachlichen und zielorientierten Gespräche konnten wir einen guten, zukunftsweisenden Fahrplan für die nächsten Jahre festlegen. Besonders wichtig ist uns Grünen, dass wir gemeinsam den Klimaschutz als Aufgabe verstehen und als Gemeinde unseren Beitrag dazu leisten werden, beginnend mit der Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes für Petersberg.“

Gemeinsam wollen sich die Koalitionspartner für eine erfolgreiche und nachhaltige Umwelt- und Wirtschaftspolitik einsetzen, um Petersberg weiterhin als attraktiven Standort für Wohnen, Arbeiten und Freizeit zu sichern. Konkrete gemeinsame Punkte sind zum Beispiel die Öffnung für die Mehrfamilienhausbebauung sowie die Fortführung der Wohnraumverdichtung, die Digitalisierung der Verwaltung, die Optimierung der Linienführung der Busse und der bedarfsgerechte Ausbau der Kindergärten. Ehrenamtliches Engagement und Vereine in unserer Gemeinde werden weiterhin gefördert.

Beide Parteien betonen, dass eine faire und transparente Zusammenarbeit mit allen Fraktionen gewünscht ist. „Wir wollen alle Fraktionen einbeziehen, miteinander diskutieren und Entscheidungen anschließend mit breiter Mehrheit gemeinsam treffen, oder auch mal ablehnen. Das macht die Akzeptanz in der Bevölkerung größer“, betonten die Verhandlungspartner von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. +++ pm

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