CDU-Politiker Wanderwitz will verstärkte Abgrenzung zur Werte-Union

Der ostdeutsche CDU-Bundestagsabgeordnete Marco Wanderwitz verlangt von seiner Partei, die Abgrenzung zur Werte-Union weiter zu verstärken. Das sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Mit Blick auf das angestrebte Parteiausschlussverfahren von CDU-Mitglied und Werte-Unions-Chef Max Otte sagte Wanderwitz, man habe nun endlich klar gemacht, dass nicht wenige der Mitglieder der sogenannten Werte-Union bei der CDU falsch seien. „Diesen Weg sollten wir konsequent weitergehen.“ Wer Brücken zur rechtsradikalen AfD schlagen wolle, könne kein Christdemokrat sein. CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak sagte den Funke-Zeitungen, es habe nach der Ankündigung der Kandidatur von Max Otte für die AfD „einen regelrechten Sturm der Entrüstung in der Mitgliedschaft der CDU“ gegeben. Wanderwitz äußerte jedoch Zweifel, ob das Parteiausschlussverfahren zügig gelänge: „So einfach ist nach dem Parteienrecht ein Ausschluss nicht. Die SPD hat sich seinerzeit auch noch jahrelang mit Herrn Sarrazin herumschlagen müssen.“ +++

Coronadaten

Der durch das RKI ausgewiesene Hospitalisierungsinzidenz-Tageswert für Hessen liegt aktuell bei 5,08 pro 100.000 Einwohner (05.07.2022). Eine Woche zuvor betrug der Wert 5,51 pro 100.000.
Letzte Aktualisierung: 06.07.2022, 06:22 Uhr
Inzidenz 7-Tage-Fallzahl
Fulda 1073,0 ↑ 2393
Vogelsberg 784,8 ↓ 828
Hersfeld 658,3 ↓ 792
Main-Kinzig 871,3 ↓ 3674

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