CDU-Kreisverband Fulda spricht sich gegen „Ehe für alle“ aus

Walter Arnold (CDU)

Fulda. Aus dem CDU-Kreisverband Fulda kommt Gegenwind gegen das Vorhaben „Ehe für alle“. Die Bundes-SPD hat das Thema am Wochenende recht überraschend zu einer Koalitionsfrage gemacht. Dazu erklärt Dr. Walter Arnold als Vorsitzender für den CDU-Kreisverband Fulda: "Ich wünsche mir in dieser sensiblen Frage, die in letzter Konsequenz auch auf eine Änderung des Grundgesetzes hinauslaufen kann, eine seriöse und ideologiefreie Debatte. Ich stimme Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel zu, die heute zu dieser grundlegenden Gewissensfrage eine breite Diskussion in der CDU Deutschland fordert, bevor es zu einer Entscheidung kommt. Keinesfalls kann das durch eine Ad-hoc-Entscheidung des Deutschen Bundestages in dieser Woche entschieden werden! Ich bin davon überzeugt, dass es hier keine Parteilinie geben darf, sondern dass jeder Abgeordnete des Deutschen Bundestages seine Gewissensentscheidung dazu unbeeinflusst treffen kann."

Der CDU-Kreisverband Fulda hat in seiner „Fuldaer Erklärung“ ein klares Bekenntnis zu den Grundwerten unserer Partei abgelegt und das zum Ausdruck gebracht, was er für bedeutsam hält: Eine der Freiheit und der Selbstverantwortung verpflichtete CDU, die ein klares Profil hat und sich gleichermaßen an ihren Wurzeln orientiert: christlich-sozial, konservativ und liberal. Wir wollen gerade auch den christlichen Werten verpflichtete Menschen weiterhin in unserer Partei ein Zuhause geben. Der CDU-Kreisverband Fulda akzeptiert, dass verschiedene Formen familiären Zusammenlebens zur gesellschaftlichen Wirklichkeit geworden sind. Gleichwohl sprechen wir uns nach wie vor für ein Familienmodell aus, das sich in verheirateten Eltern – Mutter und Vater - und ihren Kindern ausdrückt. Gleichgeschlechtliche Partnerschaften sind zwar juristisch im Partnerschaftsgesetz der Ehe gleichgestellt, aber eine Gleichrangigkeit zum Institut der Ehe gemäß Art. 6 GG lehnen wir ab. Der Schutz von Ehe und Familie hat Vorrang. Eine „Ehe für alle“ kann es somit unserer Ansicht nach nicht geben. Dem ist auch heute nichts hinzu zu fügen." +++


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1 Kommentar

  1. Gender-Schwachsinn, Verhöhnung christlicher Werte, dagegen Überhöhung alles Andersartigen. Eine eigentlich verschwindend kleine und völlig unwichtige Randgruppe hat es in erschreckend kurzer Zeit geschafft, die Gesellschaft so weit zu manipulieren, dass das abnorme als normal betrachtet, ja sogar zur Richtschnur der Politik wird. Der CDU-KV wird daran auch nichts ändern.
    Von mir aus kann jeder Leben, wie er es für richtig hält. Ich bin aber nicht bereit das mit meinen Steuern zu subventionieren. Ihr "Christ"-"Demokraten": dann seid bitte konsequent und schafft das Ehegattensplitting ab und fördert künftig direkt nur noch die, auf die es für die Gesellschaft wirklich ankommt: die Kinder.

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