CDU in Umfrage weiter vorne

Degen: Politische Lage in Hessen weiterhin statisch

Laut einer aktuellen Wahlumfrage ist die CDU weiter stärkste politische Kraft in Hessen. Wenn am Sonntag Wahl wäre würde die CDU auf 31 Prozent der Wählerstimmen kommen. Die SPD käme auf 20 Prozent, die Grünen 18 Prozent. Die AfD kommt auf 15 Prozent, die FDP auf 6 Prozent. Die Linke käme laut Umfrage im Auftrag von FFH und FAZ mit 3 Prozent nicht mehr in den Landtag.

Degen: Politische Lage in Hessen weiterhin statisch

Zu den heute veröffentlichten Ergebnissen der Umfrage sagte der Generalsekretär der SPD Hessen, Christoph Degen: „Die aktuelle Umfrage für FFH und die FAZ bildet aus meiner Sicht zwei Dinge ab: Erstens, dass die politische Stimmung in Hessen unverändert stark von der Bundespolitik in Berlin beeinflusst wird. Und zweitens, dass sich die Präferenzen der Wählerinnen und Wähler in Hessen über den Sommer kaum bewegt haben: Die Ergebnisse der aktuellen Umfrage unterscheiden sich praktisch nicht von denen der anderen Erhebungen in den letzten Monaten. Und es bleibt auch dabei, dass die SPD in der so genannten ‚Sonntagsfrage‘ konstant vor den Grünen liegt, was klarmacht, dass es in der Frage, wer künftig in der Staatskanzlei regiert, auf einen Zweikampf zwischen Nancy Faeser und dem amtierenden Ministerpräsidenten hinausläuft. Alles in allem aber lässt sich auch aus den aktuellen Zahlen der Forschungsgruppe Wahlen keine Prognose für die bevorstehende Landtagswahl ableiten: Der amtierende Ministerpräsident hat sich in über einem Jahr Amtszeit keinen herausragenden Bekanntheitsgrad und erst recht keinen Landesvater-Bonus erarbeiten können, was das Ergebnis der CDU in der Sonntagsfrage stark relativiert. Und: Gut sechs Wochen vor der Wahl ist die Hälfte der hessischen Wählerinnen und Wähler noch unentschieden, wem sie am 8. Oktober ihre Stimme geben wollen. In der großen Zahl der Unentschiedenen liegt das Potenzial für die SPD. Diejenigen, die sich in ihrer Wahlentscheidung noch nicht sicher sind, wollen wir mit einem überzeugenden politischen Angebot für die Zukunft unseres Landes und mit unserer starken Spitzenkandidatin Nancy Faeser dafür gewinnen, am 8. Oktober für die SPD zu stimmen. Ich bin zuversichtlich, dass wir dabei erfolgreich sind und Nancy Faeser Hessens erste Ministerpräsidentin wird. Denn die so genannte ‚heiße Phase‘ des Wahlkampfes steht erst noch bevor. Die Entscheidung über den Regierungswechsel, für den die SPD mit aller Kraft und mit den besten Kräften kämpft, ist noch lange nicht gefallen. Ab dem kommenden Wochenende werden durch die flächendeckende Plakatierung die Wahl und die unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen der Parteien stärker ins Bewusstsein der Menschen rücken. Unsere Motivation ist außerordentlich hoch, das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler in die SPD weiter zu stärken und den Erwartungen und Hoffnungen der Menschen gerecht zu werden.“

CDU: Kurs statt Chaos

Die CDU Hessen ist stärkste Partei und belegt mit ihrem Spitzenkandidaten Boris Rhein weiterhin den Spitzenplatz in der hessischen Landespolitik. Der Generalsekretär der CDU Hessen, Manfred Pentz erklärte: „Die Botschaft für uns ist klar: Wir sind mit Boris Rhein auf dem richtigen Weg. Nicht zu viel versprechen, aber dafür alles halten. Genau das ist den Menschen aktuell wichtiger denn je. Boris Rhein und das Team der CDU Hessen bieten ein klares Kontrastprogramm zur Streit-Ampel in Berlin. Klarer Kurs, statt Ampel-Chaos. Wie die Umfrage zeigt, wünschen sich in einer Auswahlfrage sogar 50 Prozent der Menschen lieber Boris Rhein als Ministerpräsidenten und nur 28 Prozent Nancy Faeser. Bei der Auswahlfrage mit Tarek Al-Wazir ist der Abstand mit 44 Prozent zu 31 Prozent zwar geringer, aber dennoch deutlich. Die CDU konnte zur Umfrage bei der letzten Landtagswahl im Jahr 2018 als einzige Partei mit 4 Prozentpunkten deutlich zulegen. Die Grünen haben sogar knapp 2 Prozentpunkte verloren, die FDP ebenfalls knapp 2 Prozentpunkte verloren und die SPD konnte gerade einmal 0,2 Prozentpunkte hinzugewinnen. Mit 11 Prozent und 13 Prozent haben wir jetzt einen deutlichen klaren Abstand zu SPD und Grüne, worüber wir uns freuen und dankbar sind, aber die Zahlen auch gleichzeitig als fortlaufenden Arbeitsauftrag ansehen und das nehmen wir ernst. Die Umfrage ist eine Bestätigung für unseren Kandidaten, unseren Kurs und unsere Kampagne. Aber: Umfragen sind immer eine Momentaufnahme. Wir ruhen uns darauf nicht aus, sondern nehmen sie als weiteren Ansporn, noch mehr Menschen von unserem Weg zu überzeugen – mit dem klaren Signal: Wir wollen Hessen weiterführen und halten Hessen ampelfrei.“ Wahlumfragen spiegeln nur ein Meinungsbild wider. Der Landtag in Hessen wird am Am 8. Oktober gewählt. +++

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