CDU: Grünes Licht für attraktiven ÖPNV in Fulda

15 Minutentakt und AST

Stadtbusse

Die CDU-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung setzt sich mit ihrer Zustimmung zur 3. Fortschreibung des Nahverkehrsplans der Stadt Fulda für eine weitere Modernisierung und eine größere Kundenorientierung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Fulda und der Stadtregion ein. Der ÖPNV in Fulda soll ab Dezember 2019 durch die mit dem Beschluss im Verkehrsausschuss und in der nächsten Stadtverordnetenversammlung in Gang gesetzten Maßnahmen attraktiver werden, um mehr Fahrgäste für den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel zu gewinnen, heißt es in einer Pressenotiz der CDU.

Eine der wichtigsten Maßnahmen werde die Einrichtung der 15 Minutentakte in den Hauptverkehrszeiten in den wesentlichen Teilen des Busstreckennetzes sein. In Verbindung mit dem derzeit laufenden Ausbau der digitalen Fahrplananzeigen an möglichst vielen Haltestellen könne jeder Fahrgast auf diesen Strecken sehen, wann sein Bus in den nächsten 15 oder 30 Minuten kommen wird.
Weiterhin sehe der neue Nahverkehrsplan vor, in den Gebieten mit schwacher Busanbindung sowie in den Schwachverkehrszeiten – vor allem in den Abend- und Nachtstunden – das bisherige Anruf-Sammeltaxi-Angebot (AST) zu einem komplementären Nahverkehrsmittel mit günstigen Preisen auszubauen, schreibt die CDU weiter. Dadurch sollen auch die Stadtgebiete und Bedienzeiten für die Kunden erschlossen werden, die keine oder außerhalb der Hauptverkehrszeiten nur eine unvollständige Busanbindung haben. Die CDU habe daher dafür gesorgt, dass künftig das bisher etwas stiefmütterlich behandelte AST-Taxisangebot aktiv beworben wird und mit kundenfreundlichen Rufsystemen (z. B. digitale App) als ein Komplementär zum Bus verstandener Teil des Nahverkehrssystems ausgebaut wird. Es sei schließlich besser, in Schwachverkehrszeiten das AST anzubieten als mit schwach besetzen Bussen die Umwelt zu belasten.

Weitere Verbesserungen als Teil des neuen Nahverkehrsplans zielten beispielsweise auf eine Bedienungserweiterung an der Fulda Galerie (Schleifenfahrt Käthe-Kollwitz-Straße), die Beschleunigung aller Linien durch Verkürzung der Bus-Standzeiten, Bedienung auch zu den Schichtwechselzeiten morgens und abends im Industriepark West, das AST-Angebot auch an Samstagen ab 15.00 Uhr zur Taktverdichtung sowie koordinierte Nutzung aller Linien der Landkreisbusse in der Stadt zum gleichen Fahrpreis. Schließlich setze sich die CDU dafür ein, dass die Stadteile im Fuldatal bei entsprechender Nachfrage eine eigene Stadtbuslinie bekommen. Die Einrichtung werde im ersten Schritt durch eine ganztägige besondere AST-Bedienung der Stadtteile Gläserzell, Kämmerzell und Lüdermünd zwischen den bestehenden Busverkehrszeiten vorbereitet. Das AST-Angebot auf dieser speziellen Strecke soll in den Hauptverkehrszeiten auch zu Stadtbuspreisen ohne Zuschlag erfolgen. Soweit sich hierdurch eine Nachfrage zeige, die eine weitere Stadtbuslinie neben dem schon bestehenden Busangebot rechtfertigt, soll diese Linie eingerichtet werden, so die CDU-Fraktion abschließend. +++

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1 Kommentar

  1. Unglaublich dieser CDU Pressebericht. Die CDU hat dafür gesorgt. ..die haben keine Mehrheit aber entscheiden allein. Man sieht das diese Partei nichts gelernt hat

Demokratie braucht Teilhabe!