CDU-Fraktion in der Innenstadt - „Fuldas Attraktivität weiter ausbauen“

Fulda. „Fuldas Innenstadt ist attraktiv“, stellte Hans-Dieter Alt, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Stadtverordnetenfraktion, während einer Begehung der Fraktion in der Kernstadt heraus.
„Stetig steigende Übernachtungszahlen der Besucher und eine ungebrochene Nachfrage nach Wohnraum in der Innenstadt sprechen eine deutliche Sprache“, begründete Hans-Dieter Alt weiter. Trotzdem sei es Daueraufgabe, diese Attraktivität für Bewohner, Händler und Touristen durch ständige Pflege und stetige Investitionen zu sichern und weiter auszubauen.

Gerhard Möller, der die Fraktion letztmals als Oberbürgermeister begleitete, und Stadtbaurat Daniel Schreiner erläuterten den Fortgang aktueller Wohnbau-Projekte auf dem ehemaligen Postgelände in der Rabanusstraße und an der Ecke Kasernengässchen/Universitätsstraße, die die CDU-Stadtverordneten in Augenschein nahmen. Mit diesen Bebauungen verspreche man sich auch eine weitere Belebung in diesem Bereich. Die CDU-Fraktion nehme die vielen privaten Initiativen in der Kernstadt sehr wohlwollend zur Kenntnis, so Hans-Dieter Alt weiter. Eine deutliche Verbesserung der Lauffähigkeit für Fußgänger und einen wichtigen Beitrag zur Barrierefreiheit im Bereich der Karlstraße stellte Stadtbaurat Daniel Schreiner in Aussicht, der die Pläne für den Umbau und Komplettsanierung vorstellte. Die aufwendige Baustelle umfasse „einen bunten Strauß an Maßnahmen“ inklusive einer Kanalsanierung. Zwischen Ende August und November würden die Baumaßnahmen durchgeführt, die durch das Landesprogramm „Aktive Kernbereiche“ gefördert werden, so der Stadtbaurat weiter.

Die CDU-Stadtverordneten wiesen auch auf die Notwendigkeit der Sanierung des Gehweges im Bereich des Bonifatiusplatzes vor der Hauptwache hin, was in absehbarer Zeit in Angriff genommen werden sollte. Oberbürgermeister Gerhard Möller erläuterte die Pläne der Stadt, 3.800 qm Fläche von der Deutschen Bahn AG zu erwerben. Dieser Bereich stelle eine wichtige Entwicklungsfläche für Fulda dar. Bislang gebe es zwar noch keine feste Planung zur Nutzung, denkbar wäre aber eine Verwendung als Ersatzfläche für den Busverkehr, wenn der angrenzende Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) in den nächsten Jahren saniert werden sollte. Detlef Jestädt, Vorsitzender der CDU-Stadtmitte, wies auf die Problematik des Übergangs zwischen Bahnhofstraße und Universitätsplatz hin, da immer wieder Fußgänger die Abgrenzung zur kreuzenden Rabanusstraße nicht erkannten und die Straße unbedacht querten. OB Möller und Stadtbaurat Schreiner erläuterten die Schwierigkeiten im Widerstreit zwischen Sicherheit und Optik in diesem Bereich. Das Problem sei erkannt, leider gebe es aber kein „Patentrezept“ für eine Lösung.

Anwesende Bürgerinnen und Bürger lobten den Blumenschmuck in der gesamten Innenstadt und sahen die abgeschlossene Sanierung des Ehrenhofes im Stadtschloss sowie des angrenzenden Gehwegs als sehr gelungen an. Sehr positiv wurde auch der Spielplatz im Innenhof der Dalbergschule angesehen. „Wenn eine Spielfläche von den Kindern sehr rege genutzt wird, dann war es eine richtige Entscheidung, diesen Bereich mitten in der Innenstadt so einzurichten“, so der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Hans-Dieter Alt abschließend. +++ fuldainfo

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2 Kommentare

  1. In Fulda herrschen Alt und C0 und CDU in seliger Übereinstimmung mit den Narren.
    Alles zentriert sich auf Friedrichstraße und Uniplatz. Da, wo der Einfluss herkommt, geht die Kohle hin. Weshalb muss alles in der Oberstadt sein? Weinfeste, Weihnachtsmarkt und alles andere.
    Da verbessern wir mal die Lauffähigkeit in der Karlstraße, dann blüht die Altstadt von ganz alleine. Denkste.

  2. Es gibt noch jede Menge "offene Baustellen" in Fulda:

    - Problematik der rutschigen Bodenplatten auf dem Uniplatz (Reparatur ?)

    - Löhertor - eine unendliche Geschichte ?

    - Bauvorhaben i.d. Graf-Spee Straße (Am Galgengraben) - wird da noch was draus?

    - ALDI in der Bahnhofstraße (schon vergessen ?)

    - Fussgängerzone in der Friedrichstraße - beerdigt!

    - Abwassersystem für Starkregenereignisse nachrüsten

    Und wem gehört jetzt eigentlich das Fachmarktzentrum Emaillierwerk?
    Schon verkauft, Herr Dr. Rhiel ? Trotz teilweise Leerstand ?

    Dies sind nur einige der "Bauvorhaben" der letzten Zeit, die nicht so
    glücklich verlaufen sind. Also kein Grund zum absoluten Hurra-Gefühl.

    Nein, es bleibt schwierig und es bleibt jede Menge zu tun.

    Ob´s Herrn Dr. Wingenfeld freut, bleibt abzuwarten.

    Und wenn Fulda den Zuschlag für die Landesgartenschau bekommt, wird es zusätzlich für die Verwaltung und den Magistrat in den nächsten Jahren jede Menge Arbeit geben.

    Na dann pack mers!

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