Der Caritasverband für die Diözese Fulda ruft zur Bewerbung um den diesjährigen Hessischen Sozialpreis auf. Gesucht werden Projekte unter dem Motto „Aus Daten werden Taten! Digitale Solidarität: Durch neue Technologien Verbindungen schaffen“, die mithilfe digitaler Anwendungen Menschen zusammenbringen, gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen und konkrete Hilfe leisten.
Digitale Anwendungen könnten in vielen Lebensbereichen unterstützen, Menschen vernetzen und Teilhabe fördern, teilte der Verband mit. Der Hessische Sozialpreis setze in diesem Jahr genau an diesem Punkt an. Gesucht würden Projekte, die digitale Lösungen nutzen, um gesellschaftliche Herausforderungen anzugehen und solidarisches Handeln zu stärken.
Ausgeschrieben wird der Preis von der Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen gemeinsam mit dem Hessisches Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales sowie der LOTTO Hessen. Stifterin LOTTO Hessen stellt ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 30.000 Euro zur Verfügung.
Der Diözesan-Caritasdirektor und Vorstandsvorsitzende der Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen, Markus Juch, betonte die Bedeutung digitaler Technologien für soziale Arbeit. „Digitale Technologien sind nur dann sinnvoll, wenn sie den Menschen helfen. Für die Wohlfahrtsverbände und ihre Einrichtungen eröffnen sie neue Möglichkeiten, Unterstützung passgenauer, schneller und niedrigschwelliger anzubieten und auch diejenigen zu erreichen, die mit klassischen Angeboten oft nicht erreicht werden“, erklärte er. Ziel sei es, Projekte auszuzeichnen, die neue Technologien verantwortungsvoll einsetzten, um konkrete Hilfe zu leisten, Menschen miteinander zu verbinden und Solidarität nachhaltig zu stärken.
Die Ausschreibung für den Hessischen Sozialpreis läuft nach Angaben der Veranstalter ab sofort. Bewerbungen können bis zum 11. Mai 2026 eingereicht werden. Teilnahmeberechtigt sind Kommunen, Schulen, Vereine, ehrenamtliche Initiativen sowie Organisationen aus dem Kultur-, Gesundheits- und Sozialwesen. Voraussetzung ist, dass das jeweilige Projekt seit mindestens einem Jahr besteht.
Ein Auswahlgremium und eine Jury mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft, LOTTO Hessen und der Liga der Freien Wohlfahrtspflege wählen die Preisträger aus. Die Preisverleihung ist für den 28. Oktober 2026 im Rahmen einer Feierstunde in Wiesbaden vorgesehen. Weitere Informationen zur Ausschreibung, zu den Teilnahmebedingungen und zum Bewerbungsverfahren sind im Internet abrufbar. +++

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