Die Bundeswehr hat im vergangenen Jahr für rund 50 Millionen Euro in Hessen gebaut. Das teilte das Hessische Ministerium der Finanzen am Freitag mit. Gegenüber 2024, als die Ausgaben bei etwa 43 Millionen Euro lagen, bedeutet dies einen deutlichen Anstieg. Die Betreuung der Bauprojekte des Verteidigungsministeriums übernehmen die Oberfinanzdirektion und der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen.
Finanzminister Alexander Lorz (CDU) verwies auf die veränderte geopolitische Lage und betonte, Hessen sei als logistisches Zentrum ein wichtiger Partner für eine schlagkräftige Bundeswehr. „An Hessen führt kein Weg vorbei“, sagte Lorz. Die Bauausgaben würden in den kommenden Jahren weiter steigen, um eine moderne Infrastruktur für Ausbildung, Unterbringung und Einsatzbereitschaft zu schaffen.
Das größte Einzelprojekt 2025 war der Bau neuer Unterkünfte in der Georg-Friedrich-Kaserne in Fritzlar. Für die Zukunft sind umfangreiche Baumaßnahmen an weiteren Standorten wie der Major-Karl-Plagge-Kaserne in Pfungstadt, der Knüll-Kaserne in Schwarzenborn und der Burgwald-Kaserne in Frankenberg geplant.
Der Bund trägt alle Kosten und erstattet auch die Personalkosten des Landes, das für Planung und Ausführung zuständig ist. +++

Hinterlasse jetzt einen Kommentar