Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hat sich für eine nüchterne Debatte über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ausgesprochen. "Wenn die AfD sagt, zwei und zwei ist vier, dann ist nicht jeder ein Nazi, der diese Aussage bestätigt", sagte er der "Welt am Sonntag". Im Landtag von Sachsen-Anhalt seien zunächst alle gegen Beitragserhöhungen gewesen, so Schäuble. Das sei auch im Koalitionsvertrag von Grünen, SPD und CDU festgehalten worden. "Die kritische Debatte über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk darf man doch führen, wenn zum Beispiel die SPD-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig sagt, dass der Osten dort nicht immer nur im Zusammenhang mit Neonazis vorkommen dürfe." Schäuble mahnte einen gelasseneren Umgang mit diesem Thema an. "Unser Land hat jedenfalls schon schlimmere Auseinandersetzungen als die Gebührendebatte überstanden." +++
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1 Kommentar
Völlig überdimensionierte Apparate, eine Vielzahl von Sendern, die niemand braucht, hohe Kosten für hohe Gehälter, Gagen, Sportprofi-Aktiengesellschaften, Pensionen etc. etc.
Dass hier etwas passieren muss, dürfte doch jedem klar sein. Wir leisten uns in Deutschland den größten öffentlich-rechtlichen Rundfunk der Welt. Können wir uns das auf Dauer leisten? Mit immer höheren Beiträgen der Bürger, die diesen Rundfunk teilweise gar nicht mehr nutzen? Hinzu kommt eine fehlende Ausgewogenheit der Berichterstattung und Kommentierung. 70 Prozent der Journalisten von ARD, ZDF und Deutschlandfunk bekennen sich zum linksgrünen Milieu. Und so sehen die Sendungen dann auch aus: Einseitig, manipuliert durch Weglassen von Fakten usw. usw.
Schäuble hat recht: In einer Demokratie müsste es doch möglich sein, hierüber eine Debatte zu führen. Oder ist das etwa auch nicht mehr "politisch korrekt"?
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Völlig überdimensionierte Apparate, eine Vielzahl von Sendern, die niemand braucht, hohe Kosten für hohe Gehälter, Gagen, Sportprofi-Aktiengesellschaften, Pensionen etc. etc.
Dass hier etwas passieren muss, dürfte doch jedem klar sein. Wir leisten uns in Deutschland den größten öffentlich-rechtlichen Rundfunk der Welt. Können wir uns das auf Dauer leisten? Mit immer höheren Beiträgen der Bürger, die diesen Rundfunk teilweise gar nicht mehr nutzen? Hinzu kommt eine fehlende Ausgewogenheit der Berichterstattung und Kommentierung. 70 Prozent der Journalisten von ARD, ZDF und Deutschlandfunk bekennen sich zum linksgrünen Milieu. Und so sehen die Sendungen dann auch aus: Einseitig, manipuliert durch Weglassen von Fakten usw. usw.
Schäuble hat recht: In einer Demokratie müsste es doch möglich sein, hierüber eine Debatte zu führen. Oder ist das etwa auch nicht mehr "politisch korrekt"?