Berlin. Bundestagsexperten haben nach einer Anfrage der Linkspartei die Rechtslage zum Anspruch auf einen Kita-Platz zusammengefasst und relativiert. Wie der "Spiegel" berichtet, hätten die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags mehrere juristische Unklarheiten und Widersprüche identifiziert. Streitig sei beispielsweise, in welchem zeitlichen Umfang Kinder betreut werden müssen. Ganztagesplätze seien nicht gemeint, Rechtsprechung und Literatur schwankten zwischen vier und sechs Stunden pro Tag, heißt es den Angaben zufolge in dem Papier der Experten. Auch bei der Entfernung von der Kita zum Wohnort gebe es sehr unterschiedliche Auffassungen. Mehrere Gerichte haben bereits dazu geurteilt, mal wurden fünf, mal 15 Kilometer Wegstrecke für vertretbar erklärt. Das sei eine Zumutung, kritisierte die kinderpolitische Sprecherin der Linken-Fraktion, Diana Golze. Sie fordert ein Kita-Qualitätsgesetz, das die "rechtlichen Unschärfen ausräumt und die Betreuungssituation verbessert". Der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr gilt seit dem 1. August 2013. +++ fuldainfo
Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.
Unbedingt notwendige Cookies
Unbedingt notwendige Cookies sollten jederzeit aktiviert sein, damit wir deine Einstellungen für die Cookie-Einstellungen speichern können.
Hinterlasse jetzt einen Kommentar