Der Bundestag hat eine Reform der Regelungen zur Lebendorganspende beschlossen. Der Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) wurde am Donnerstag mit den Stimmen der Koalition und der Grünen beschlossen. Die Linke stimmte dagegen und die AfD enthielt sich.
Künftig sollen dem Gesetz zufolge Lebendnierenspenden auch zwischen zwei oder mehr unterschiedlichen Paaren überkreuz möglich sein. Zudem soll ein nationales Programm für die Überkreuzlebendnierenspende in Deutschland etabliert und die sogenannte nicht gerichtete anonyme Nierenspende ermöglicht werden. Der Schutz der Lebendspender von Organen und Gewebe wurde ebenfalls gestärkt.
Warken sagte, dass es „ein Tag der Hoffnung“ für alle sei, die auf eine lebensnotwendige Spenderniere angewiesen seien. „Fehlende Übereinstimmung von Blutgruppen oder Gewebemerkmalen sollen nicht länger die Spende einer Niere an eine nahestehende Person unmöglich machen.“ +++
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