Dem Bund entstehen 2020 im Vergleich zum Vorjahr erheblich geringere Kosten für Dienstreisen. Das berichtet die „Bild“ unter Berufung auf die Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der FDP. Demnach führte die Corona-Epidemie zu einem Rückgang der entsprechenden Ausgaben (hochgerechnet bis Dezember 2020) von 461,2 Millionen auf 130,5 Millionen Euro. Das entspricht einer Reduktion von knapp 72 Prozent. „Der Corona-bedinge Reiseeinbruch hat auch den Bund betroffen. Über 70 Prozent weniger Ausgaben für Dienstreisen sind bezeichnend“, sagte der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Oliver Luksic, dem Blatt. In Anbetracht der Pandemie sowie des Klimawandels sollte die Bundesregierung in Zukunft „umsteuern und die Zahl der Reisen langfristig senken und hier auch die Haushaltsmittel anpassen“, forderte Luksic. „Die Digitalisierung bietet auch dem Bund Möglichkeiten, um zum Beispiel Reisen zwischen Bonn und Berlin zu reduzieren.“ +++
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