Bundesregierung fürchtet Ausfall von Millionen Heizungen im Winter

Bürger könnten ihre Heizungen nicht selbst wieder anschalten

Die Bundesregierung fürchtet einen millionenfachen Heizungsausfall im Winter. Das berichtet die „Bild“ unter Berufung auf eine interne Schaltkonferenz zwischen Kanzleramtschef Wolfgang Schmidt und den Chefs der Staatskanzleien der Bundesländer am Mittwoch. Weitere Teilnehmer waren Bundesnetzagentur-Präsident Klaus Müller und Vertreter mehrerer Bundesministerien. In der Schaltkonferenz wurde die Sorge geäußert, dass der Druck in den Gasnetzen nicht stabil gehalten werden könnte. Ansonsten könnten Millionen Heizungen in Deutschland im Winter ausfallen. Die Bürger könnten ihre Heizungen nicht selbst wieder anschalten, sondern müssten Handwerker zu Hilfe rufen, um wieder heizen zu können. Für den Fall eines Gasmangels erwartet die Bundesregierung, 24 Stunden vorher von den Versorgern benachrichtigt zu werden. Dann würde das Bundeskabinett die 3. Gasnotfallstufe ausrufen und die Bundesnetzagentur mit der Rationierung beginnen. +++

Coronadaten

Da am Wochenende nur noch wenige Gesundheitsämter und Landesbehörden Daten an das RKI übermitteln, werden keine Daten am RKI eingelesen, sodass es bei den absoluten Fallzahlen keine Veränderung zum Vortag gibt. Die Änderung der 7-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Vortag beruht lediglich auf einer Änderung des Bezugszeitraums (jeweils 7 Tage vor dem Tag der Berichterstattung).

Letzte Aktualisierung: 08.08.2022, 06:22 Uhr
 Inzidenz7-Tage-Fallzahl
Fulda
482,9 ↓1077
Vogelsberg614,2 →648
Hersfeld
551,1 →663
Main-Kinzig359,0 →1514

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