Berlin. Die Bundesregierung will die deutsche Gründerszene im nächsten Jahr mit einem milliardenschweren Förderprogramm in Schwung bringen. Die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) soll ihre jährlichen Wagniskapital-Zusagen bis 2020 auf 200 Millionen Euro verdoppeln und Start-Ups in den nächsten zehn Jahren mit insgesamt zwei Milliarden Euro fördern, berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf einen Bericht von KfW sowie Wirtschafts- und Finanzministerium an den Bundestag. Die Bundesregierung will dabei auch die KfW organisatorisch neu aufstellen. So soll für das Fördergeschäft künftig eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Förderbank zuständig sein. So soll eine „dauerhafte, organisatorisch eigenständige Struktur für die Beteiligungsfinanzierung“ etabliert werden, heißt es laut Zeitung in dem Bericht. Zusätzlich zum Eigenkapital ist laut Bericht eine Kooperation mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) „als Leadinvestor“ geplant, der ein jährliches Zusagevolumen „von mindestens 100 Millionen Euro erreichen könnte“. Die Risiken sollen in der Anfangsphase über den Bundeshaushalt abgesichert sein, „beginnend mit dem Haushaltsjahr 2018“. +++
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