Berlin. Der Bundesrechnungshof warnt die Regierung davor, sich beim geplanten Ausgleich des Bundeshaushalts in den nächsten Jahren auf niedrige Zinsen zu verlassen. In einem Bericht an den Bundestag, aus dem die „Stuttgarter Zeitung“ berichtet, kommt der Rechnungshof zu dem Ergebnis, dass die Zinsersparnis des Bundes von 2014 bis 2017 voraussichtlich 54 Milliarden Euro beträgt. Diese Zahl ergibt sich aus dem Vergleich aktueller und früherer Finanzpläne der Bundesregierung.
Allerdings könnten die Ersparnisse nicht von Dauer sein. „Ein – zumindest auf mittelfristige Sicht nicht auszuschließender – Anstieg des Zinsniveaus würde angesichts der hohen jährlichen Bruttokreditaufnahmen relativ schnell und spürbar auf die Zinslast des Bundes durchschlagen“, heißt es in dem Bericht. Der Rechnungshof kommt zum Schluss, dass die günstigeren Etatzahlen vor allem auf niedrigen Zinsen, höheren Steuereinnahmen und geringeren Zuschüssen des Bundes an Sozialkassen beruhen. +++ fuldainfo
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