Berlin. Nachdem eine britische Touristin in Griechenland von Wölfen getötet wurde, hat Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) jetzt Konsequenzen gefordert. „Die Zeit des Redens ist jetzt vorbei: Wir müssen die Bestände auch durch Abschüsse so regulieren, dass für Mensch und Nutztierhaltung keine Gefahr vom Wolf ausgeht“, sagte er der „Bild“ (Samstag). Seit Jahren warnt der CSU-Politiker vor möglichen Gefahren durch die wachsende Wolfspopulation in Deutschland und mahnt dabei „ein gezieltes Wolfsmanagement an“. Als Grund nannte der Minister, dass „der Wolf ist kein Kuscheltier“ sei. „Der Wolf ist das größte in Deutschland lebende Landraubtier und hat bei uns keine natürlichen Feinde“, sagte der CSU-Politiker. Scharfe Kritik übte zudem Schmidt an den Versuchen, den Wolf weiter streng zu schützen. Erst jetzt „nachdem es zu Zwischenfällen gekommen ist, wachen die Ideologen endlich auf“, sagte Schmidt. „Ich will nicht, dass so etwas auch bei uns passiert.“ In einem Schreiben an EU-Umwelt-Kommissar Karmenu Vella bittet Schmidt um die Änderung des „strengen Schutzstatus“ für Wölfe in Deutschland, um die Abschüsse von Problemtieren zu ermöglichen. +++
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