7. Juni 2022Kommentare deaktiviert für Bundesdatenschutzbeauftragter kritisiert Krankenkassen
Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber hat die gesetzlichen Krankenkassen im Umgang mit der elektronischen Patientenakte kritisiert. Nur Frontend-Nutzer, also Menschen mit Tablet oder Smartphone, könnten seit Jahresbeginn die dokumentengenauen Berechtigungen in der elektronischen Patientenakte vornehmen, sagte Kelber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Alle anderen Patienten hätten weiterhin keine volle Souveränität über ihre Daten, selbst wenn sie von der notwendigen Digitalisierung im Gesundheitswesen profitieren wollen, kritisierte der Bundesdatenschutzbeauftragte. "Ich habe die gesetzlichen Krankenkassen daher angewiesen, alle ihre Versicherten datenschutzrechtlich gleich zu behandeln." Gegen diese Pflicht würden die Krankenkassen nun unter Verwendung der Beitragsgelder der Versicherten gerichtlich vorgehen. "Das bedauere ich sehr", sagte Kelber. +++
Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.
Unbedingt notwendige Cookies
Unbedingt notwendige Cookies sollten jederzeit aktiviert sein, damit wir deine Einstellungen für die Cookie-Einstellungen speichern können.