Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat angesichts der türkischen Militäroffensive in Nordsyrien davor gewarnt, den Dialog mit der Türkei abzubrechen. "Es ist auch wichtig, den Dialog mit der Türkei aufrecht zu halten. Es nützt auch nichts, sich gegenseitig mit Drohungen zu überbieten, ohne dass es irgendein Ergebnis gibt", sagte Maas am Sonntag in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". Es bedürfe einer klaren Reaktion auf das, was dort in Syrien geschehe, denn es destabilisiere die Region. "Es wird den IS erstarken, was wirklich das Letzte ist, was wir uns wünschen können. Und es wird dazu führen, dass eine Vielzahl von Folgeproblemen entstehen", so der Bundesaußenminister. Maas fügte hinzu: "Wir haben jetzt schon 100.000 Flüchtlinge. Es wird eine humanitäre Notlage geben, dem kann man nicht einfach tatenlos zusehen. Das tun wir auch nicht und das tut auch nicht die Europäische Union. Sie ist nicht erpressbar." +++
Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.
Unbedingt notwendige Cookies
Unbedingt notwendige Cookies sollten jederzeit aktiviert sein, damit wir deine Einstellungen für die Cookie-Einstellungen speichern können.
Hinterlasse jetzt einen Kommentar