Das Bundesfinanzministerium hat im letzten Jahr Goldmünzen für Preise verkauft, die unter dem jeweiligen Materialwert lagen. Das hat der "Bund der Steuerzahler" recherchiert. Dies liege daran, dass es eine gewisse Zeit in Anspruch nehme, eine Münze zu planen und zu produzieren, teilte das Ministerium mit. Deshalb werde das benötigte Gold lange vor dem Verkauf der Sammlermünzen beschafft und der Verkaufspreis dann dementsprechend festgelegt. Wenn der Goldpreis während der Herstellungszeit steige, könne es dazu kommen, dass die Münzen zu einem Preis verkauft würden, der deutlich unter dem Wert des in der Münze enthaltenen Goldes liege. 2019 war das bei der 100-Euro-Goldmünze teilweise der Fall, dem Fiskus könnten nach Schätzung des "Bundes der Steuerzahler" bis zu 15 Millionen Euro durch die Lappen gegangen sein. Immerhin wird derzeit eine Änderung an dieser Ausgabepraxis geprüft. Aktuell können Goldkäufer dementsprechend auch kein Schnäppchen machen: Die 100-Euro-Goldmünze aus der Serie "Säulen der Demokratie" wird von der offiziellen Verkaufsstelle des Bundes für 807,29 Euro angeboten, 37 Euro über dem reinen Materialwert. +++
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