buero.de bietet Galeria-Beschäftigten Arbeitsplätze an

Nach der dritten Insolvenz von Galeria Kaufhof bietet buero.de einem Teil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine berufliche Perspektive. Wie es in einer Mitteilung heißt, werden an knapp 20 Standorten in drei Bundesländern zusätzlich Spielwaren, Bücher und Geschenkartikel angeboten. Dort bietet buero.de den vermutlich bald arbeitssuchenden Galeria-Mitarbeitern eine Perspektive. Neben Arbeitsplätzen im Verkauf in Nordbayern, dem Taunus und dem Ruhrgebiet sucht buero.de Mitarbeitende für die Logistik und Verwaltung, die in Dortmund und Detmold sitzt. Buchhaltung, IT, Marketing und eCommerce sollen durch das dynamische Wachstum der Gruppe gestärkt werden. Selektiv sind sogar Neueröffnungen denkbar, wenn Teams aus den Schreibwarenabteilungen wechseln wollen, heißt es weiter.

Die Gruppe ist in Familienbesitz und beschäftigt eine dreistellige Anzahl an Mitarbeitenden. Erst 2023 hat sie einen insolventen Wettbewerber im Ruhrgebiet übernommen. Geführt wird die Gruppe seit 2021 von Markus Schön (49), der seit knapp 25 Jahren in unterschiedlichen Funktionen unternehmerische Verantwortung bis in den Milliardenbereich trägt. Markus Schön: „Als Händler und Unternehmer bin ich Optimist, aber wer jetzt noch an die Rettung von Galeria glaubt, benötigt viel Fantasie. 16.000 Menschen werden über kurz oder lang ihren Arbeitsplatz verlieren. Jeder Mitarbeiter ist bei uns willkommen – wir suchen und können sicherlich einige Hunderte beschäftigen. Wir waren immer begeistert von den großartigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Galeria, die nichts für das Management des Kaufhauses konnten. Wir freuen uns, wenn Galeria-Mitarbeitende nun Teil des buero.de-Teams werden können.“

Buero.de hatte Galeria Kaufhof zuletzt im November angeboten, finanz- und erfahrungsstark an 90 Standorten Schreibwaren-Flächen in den Galeria-Filialen zu übernehmen. Dies schlug das Galeria-Management nach Verhandlungen aus. +++ pm


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