Bremens Regierungschef Carsten Sieling (SPD) wird nicht an der Spitze der nächsten Landesregierung stehen. Das kündigte er am Montagmittag in Bremen an. Er trage persönlich Verantwortung für das Wahlergebnis, weshalb er nicht zur Wiederwahl antrete, sagte er. Es brauche einen Neuanfang an der Spitze des Senats, fügte er hinzu. Der kommissarische SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel äußerte sein Bedauern über den Schritt. „Ich kenne Carsten Sieling seit vielen Jahren als engagierten und hochanständigen Kollegen“, schrieb er auf Twitter. Seine Entscheidung verdiene „größten Respekt“. Er mache den Weg für einen „Neustart“ in Bremen frei. „Wenngleich ich seine Entscheidung sehr bedaure“, fügte Schäfer-Gümbel hinzu. Die SPD war bei der Bürgerschaftswahl in Bremen Ende Mai auf ihr historisch schlechtestes Ergebnis abgestürzt. Stärkste Kraft wurde die CDU. Dennoch soll es eine rot-rot-grüne Koalition geben. SPD, Grüne und Linke hatten sich zuletzt auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Sieling ist seit Juli 2015 Bremer Regierungschef. +++
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