Im Februar und im Juli 2024 brannten in der Kreisstadt gleich zwei Möbelhäuser nieder – wir berichteten. Seitdem laufen die Ermittlungen der Bad Hersfelder Kriminalpolizei auf Hochtouren. Der Verdacht wiegt schwer: Es geht um besonders schweren Diebstahl und Brandstiftung.
Wie die Ermittler nun mitteilen, haben umfangreiche Untersuchungen an den Brandstellen sowie intensive Spurensicherungsmaßnahmen ein klares Bild ergeben. In beiden Fällen waren die Möbelhäuser unmittelbar vor Ausbruch der Feuer Ziel von Einbrüchen. Die Täter hatten es dabei gezielt auf Wertgegenstände abgesehen. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen gehen die Strafverfolger davon aus, dass die anschließend gelegten Brände dazu dienten, Spuren der vorangegangenen Diebstähle zu vernichten.
Da sich die Beweislage im Laufe der Ermittlungen weiter verdichtet und den Verdacht des besonders schweren Diebstahls sowie der Brandstiftung erhärtet hat, ordnete die zuständige Staatsanwaltschaft Fulda eine erneute Intensivierung der polizeilichen Ermittlungen an. Seitdem arbeiten die Ermittler noch einmal mit Nachdruck an der Aufklärung der Brandserie.
Nun richten sich die Strafverfolgungsbehörden erneut direkt an die Bevölkerung. Die Polizei bittet dringend um Hinweise: Wer hat im Bereich der beiden betroffenen Möbelhäuser verdächtige Beobachtungen gemacht? Denkbar ist auch, dass bereits in den Tagen vor den Bränden auffällige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld der Gebäude gesehen wurden.
Besonders wichtig könnten zudem privat angefertigte Video- oder Fotoaufnahmen sein. Material, das zur Tatzeit am 25. Februar sowie am 8. Juli 2024 im Umfeld der Brandorte entstanden ist, könnte für den Fortgang der Ermittlungen von großer Bedeutung sein.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Bad Hersfeld unter der Telefonnummer 06621 / 932-0 zu melden. Jede Beobachtung, so unscheinbar sie auch erscheinen mag, könnte entscheidend sein. +++

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