Brandenburg sorgt sich um Existenz seltener Eidechsen

Brandenburgs Umweltministerium befürchtet durch die Waldbrände in der Region eine existenzielle Bedrohung für seltene Eidechsen. Wölfe, Rehe und Wildschweine hätten gute Chancen, den Flammen zu entkommen, anders sei das bei Reptilien, sagte ein Ministeriumssprecher dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Walze der Brand über sie hinweg, hätten sie keine Überlebenschance. „Bei seltenen Reptilienarten wie der Smaragdeidechse können große Brände in den letzten Habitaten erhebliche negative Auswirkungen haben“, so der Sprecher. Weniger als 300 Tiere leben heute laut dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) noch in Brandenburg. Allerdings: Auf lange Sicht könnten Reptilien dem Ministerium zufolge von den Auswirkungen der Brände auch profitieren. Denn die Feuer hinterließen sandige Flächen, die die Tiere zum Eierlegen benötigten. +++

Coronadaten

Letzte Aktualisierung: 02.10.2022, 05:22 Uhr
 Inzidenz7-Tage-Fallzahl
Fulda
780,5 ↓1745
Vogelsberg770,3 →814
Hersfeld
616,7 →741
Main-Kinzig569,4 ↓2411

Sie können uns jederzeit Leserbriefe zukommen lassen. Diskutieren kann man auf Twitter oder Facebook