Brand lädt zum „Runden Tisch Stromtrassen“ nach Fulda

Fulda. Zum „direkten Austausch hier bei uns vor Ort mit denen, die kommunale Verantwortung tragen und denen, die die Trassenplanung zu Suedlink in ihren Händen halten“ hat der heimische Wahlkreisabgeordnete Michael Brand zu einem „Runden Tisch Stromtrassenplanungen“ eingeladen. Am 24. Oktober kommen der Chef der Betreibergesellschaft TenneT, Lex Hartman und der Leiter der Netzplanung bei der Bundesnetzagentur, Dr. Heinz-Jürgen Scheid, nach Fulda. Zu dem Treffen hat Brand alle Bürgermeister seines Wahlkreises, die beiden Landräte und die Fraktionsvorsitzenden der beiden Kreistage Fulda und Vogelsberg eingeladen.

„Mir ist wichtig, dass wir den Termin hier direkt vor Ort und direkt mit den kommunal Verantwortlichen durchführen“, betonte MdB Brand. „Mir ging es nach der Informationsverannstaltung am 30. September und den Forderungen des Bayerischen Ministerpräsidenten Seehofer nach einem weiteren Dialog über die Notwendigkeit und Verläufe von Trassen darum, auch unsere Position hier in Osthessen zu den verschiedenen Suedlink-Varianten gebündelt gegenüber TenneT und der zuständigen Bundesnetzagentur zu bündeln“, beschreit der Wahlkreisabgeordnete das Ziel der Veranstaltung. „Was für Bayern gilt, das gilt auch für Osthessen: wir haben ein Recht darauf, dass unsere Interessen mit Gewicht einfließen in die Planungen und die Entscheidungen – und das direkte Gespräch hier vor Ort ist dazu eine ausgezeichnete Gelegenheit.“

Bereits früh hatte am Anfang des Jahres ein vom Wahlkreisabgeordneten angeregter Termin von TenneT im Fuldaer Landratsamt diesem Ziel gedient. „Diese seinerzeitige erste Runde und dieses kommende Treffen ersetzen nicht die Information der Öffentlichkeit, sondern ergänzen sie um den intensiven fachlichen Dialog mit den Entscheidern in den Kommunen hier vor Ort“, erklärte Brand abschließend. +++ fuldainfo

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5 Kommentare

  1. Fuldas Beteiligung an Trianel Offshore vor Borkum zeigt extreme Fehler der Energiepolitik. Früher wurde in Großkraftwerken Strom erzeugt. Diese befanden sich ganz praktisch in der Nähe der Verbraucher. Offshore ist die derzeit teuerste Form der Stromerzeugung und maximal weit von allen Verbrauchern entfernt. Die elektrischen Verluste sind dadurch sehr hoch.

    Der Offshore Strom wird im Vergleich zu Onshore extrem subventioniert. Dazu kommen Milliarden für die neuen Stromtrassen wie SuedLink.

    Wir in der Region Fulda müssen jetzt die Folgen all der Fehler ausbaden. Finanziell genauso wie die Beeinträchtigungen in unserer Landschaft.

    Michael Brands Initiative ist für uns sehr gut. Peinlich ist allerdings, daß gerade ein ehemaliger Alleinvorstand unseres Stromversorgers den Bau von SuedLink mit provoziert hat.

  2. Wem haben die Bürger westlich von Fulda den Vorschlag der Alternativroute zu verdanken?
    Auszug aus der FZ vom 10.04.2014:
    “…Dr. Hubert Beier, Geschäftsführer des Kreisbauernverbandes, sagte, er sehe im Bereich Michelsrombach/Oberrombach und östlich von Fulda Probleme. Er halte es für sinnvoll, auch einen Trassenverlauf westlich von Fulda zu prüfen…”

    Sehr geehrter OB Möller, sehr geehrter Herr Brand, Sie sollten sich einmal den eigenen Parteikollegen zur Brust nehmen.

    • Genau diesen Streit gibt es in sehr, sehr vielen Gemeinden entlang dieser Monstertrasse, das ist das St. Florians Prinzip von der Nordsee bis Bayern, so werden die Bürger vom eigentlichen Verursacher abgelenkt, merkt das denn keiner!?!?
      Schuld an irgendwas sind da ganz andere, vereint euch, als BI z.B. im Bundesverband Bürgerinitiativen gegen Südlink anstatt auf diesen Trick reinzufallen! seht euch mal die Internetseiten eurer Nachbargemeinden an, viele haben als BI eine Seite bei Facebook und berichten von derselben Taktik! und währenddessen läuft die Frist ab,
      ein teuflischer Plan, Respekt und Abscheu vor den Herren, die mit sowas ihr Geld verdienen, hoffentlich ist das Spieglein Spiegelein an der Wand stabil genug für so etwas, ich finde das ganze Spiel sehr beschämend!

  3. Energie sollte möglichst dezentral vor Ort produziert werden. Erzeugen müssen wir die Energie eh und bräuchten dann diese riesigen Trassen nicht. Diese bergen nicht nur viele Gesundheitsrisiken, sondern kosten auch Geld und machen sich im Strompreis bemerkbar.
    Bei regionalen Projekten bliebe zudem auch noch die Wertschöpfung in der Region.
    Wir haben aber da noch ein Problem. Kaum werden in der Region Projekte geplant, sei es Windkraft oder Biogas, sofort gibt es eine Bürgerinitiative dagegen. Ich habe langsam da Gefühl, jeder will Strom, möglichst günstig, aber die Nachteile soll gefälligst jemand anderes tragen.

  4. Den Bau der Stromleitung haben wir unter anderem auch Herrn Bury zu verdanken, der mitten in der Nordsee einen riesigen Windpark gebaut hat. Eines seiner katastrophalen Trianel-Projekte.

    Weil der Strom in der Nordsee von niemandem gebraucht wird soll der mit neunen Stromtrassen bis nach Bayern geleitet werden?

    Nein Danke!

Demokratie braucht Teilhabe!