Bouffier eröffnete INO-Zentrum

Klinikum bereit für die Zukunft

Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat heute den Neubau des OP-Notfall- und Intensivzentrums am Klinikum Fulda feierlich eröffnet. Das Land Hessen hat dafür 55 Millionen Euro investiert. Mit der insgesamt rund 69 Millionen Euro teuren Baumaßnahme wurden der OP-Bereich umgebaut und aufgestockt sowie das Notfallzentrum mit Zentral-OP neu gebaut. Zudem erfolgte der zweite Bauabschnitt des Frauen-Mutter-Kind-Zentrums sowie die Sanierung des Bettenhauses über diesem Bereich.

Bouffier: Besonderer Tag für die Region

„Heute ist ein besonderer Tag für die Stadt Fulda und ein bedeutender Tag für die ganze Region Osthessen. Mit der Eröffnung des neuen Intensiv-, Notfall- und Operationszentrums beginnt ein neues Kapitel der Erfolgsgeschichte des Klinikums Fulda. Es ist ein leuchtendes Beispiel für einen vernünftigen und verantwortungsvollen Umgang mit öffentlichen Mitteln. Mit der Investition ist das Klinikum bestens für die Zukunft gerüstet, weil es die medizinische Versorgungsqualität in der Region auf hohem Niveau hält – und das kommt am Ende allen Menschen in und um Fulda zugute“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier in seiner Festrede. „Das Klinikum Fulda ist eines der größten und wichtigsten Krankenhäuser in der Region. Als sogenannter Maximalversorger verfügt es über eine technische und personelle Ausstattung, die eine Behandlung nach den höchsten Anforderungen erlaubt. Mit dem Neubau hält es mit der rasanten medizinischen Entwicklung Schritt und gibt den Patientinnen und Patienten gute Behandlungsmöglichkeiten auch für schwierigste und komplexeste Erkrankungen“, so Bouffier.

Klinikum in bewährter kommunaler Trägerschaft

Für Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld, der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikums ist, ist das Klinikum Fulda als Maximalversorger für die medizinische Infrastruktur in Osthessen unverzichtbar. „Das neue INO-Zentrum ist der Beleg dessen, dass wir auch in Zukunft unseren Beitrag zu einer bedarfsgerechten medizinischen Versorgung in Osthessen leisten. Mit dem Erweiterungsbau stellen wir zugleich die Weichen, dass das Klinikum in bewährter kommunaler Trägerschaft bleiben kann“, so Wingenfeld.

Im Kostenrahmen

Das Intensiv-, Notfall und Operationszentrum am Klinikum Fulda wurde nach nur 31 Monaten Bauzeit fertiggestellt. Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Menzel, Sprecher des Vorstandes am Klinikum Fulda hob in seiner heutigen Rede hervor, dass das Klinikum nicht nur ein herausragender Krankenversorger, sondern mit 3.000 Mitarbeitern auch ein hochattraktiver Arbeitgeber und bedeutender Wirtschaftsfaktor sei. Das kalkulierte Investitionsvolumen für den Neubau wurde mit 70 Millionen Euro nicht nur eingehalten, sondern es wurde dank einer intelligenten Weiterentwicklung der Planung während der Bauphase deutlich mehr Raum geschaffen, als es anderen Klinikbetreibern bei einer vergleichbaren Investitionssumme gelingt. 55 Millionen Euro der Investitionssumme stammen vom Land, die weiteren 15 Millionen Euro werden vom Klinikum getragen.

14 hochmoderne OP-Säle

Der Neubau bietet Raum für 14 hochmoderne OP-Säle mit Übertragungstechnik zur Qualifizierung und Fortbildung der Mitarbeiter sowie für zwei Intensivstationen (anästhesiologisch-chirurgisch und medizinisch). Neu sind auch eine Intermediate- Care-Station, die im Versorgungsniveau zwischen Normal- und Intensivstation angesiedelt ist, und eine Weaning-Abteilung, um Patienten von der Beatmung zu entwöhnen. Zahlreiche medizinische Disziplinen rücken im Klinikum nun rund um den Patienten näher zusammen, weil sich Diagnostik und Therapie mit dem Fortschritt in der Medizin gewandelt haben.

Sichtbares Zeichen des immanenten Wandels in der Medizin

Die Eröffnung des neuen INO- Zentrums sei „das sichtbare Zeichen des immanenten Wandels in der Medizin“. „Wir verbessern die Diagnose- und Therapiemöglichkeiten für zahlreiche Erkrankungen in unserem Klinikum – nicht nur technisch, sondern vor allem durch eine ganzheitliche Betrachtung des Menschen aus der Perspektive vieler medizinischer Disziplinen und unterschiedlicher Professionen“, so der Sprecher des Vorstandes am Klinikum Fulda Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Menzel. +++

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3 Kommentare

  1. Ja auch ich habe das beobachtet. Was da abgeht, ist doch offensichtlich. Überall wo ein gewisser Herr die Finger im Spiel hat, verteilen diese (…) Eimerweise ihren Schleim. Dass was da abgeht, hat mit Journalismus soviel zutun, wie ein Autohandel mit Klamotten.

    Übrigens: Journalisten sind in der Lage neutral und unvoreingenommen das Wesentliche mitzuteilen. Hunderte von Bildern mit gewissen Leuten gehören nicht dazu. Auch nicht die Bürger mit einer penetranten Informationsflut – was meist Müll ist – zu nerven.

  2. Ja ist mir auch aufgefallen bin hintenrum rein … sonst hätte man auf der Schleimspur ausrutschen können. Eigentlich kaum zu glauben. Aber es scheint selbst dem Aufsichtsrat – wie es Silke sagte – egal zu sein.

  3. Das furchtbare Geschleime mit den Medien hier vor allem mit ON ist mehr als auffällig! Ich frage mich, was das soll! So was gibt es nur in Osthessen. Der Aufsichtsrat des Klinikum’s scheint sich hier komplett wegzuducken. Die Bilder auf den Portalen verraten einfach alles. PS: Ich beobachte die Medien in der Republik beruflich!

Demokratie braucht Teilhabe!