Das Bundeskriminalamt (BKA) hat am Mittwoch eine Öffentlichkeitsfahndung gegen Ex-Wirecard-Vorstand Jan Marsalek gestartet und unter anderem sein Passbild veröffentlicht – wegen „Betrug in Milliardenhöhe“, wie es hieß. Marsalek werde verdächtigt, „ab einem nicht genau bestimmbaren Zeitpunkt, spätestens im Jahre 2015, zusammen mit dem ebenfalls Beschuldigten Dr. Braun, dem damaligen Vorstandsvorsitzenden der Wirecard AG, die Bilanzsumme und das Umsatzvolumen der Wirecard AG durch Aufnahme von vorgetäuschten Einnahmen aus Zahlungsabwicklungen im Zusammenhang mit Geschäften mit sogenannten Third-Party-Acquirern (TPA) aufgebläht zu haben, um so das Unternehmen finanzkräftiger und für Investoren und Kunden attraktiver darzustellen“, wie es hieß. Bisher seien die Fahndungsmaßnahmen ohne Erfolg gewesen, so das BKA. Aufgrund der derzeitigen Ermittlungsergebnisse werde „ein Aufenthaltsort des Gesuchten im Ausland für sehr wahrscheinlich gehalten“, hieß es. Es werde „weltweit“ nach Marsalek gefahndet. Der Mann habe sich mutmaßlich in den Tagen nach seiner Freistellung als Vorstandsmitglied bei der Wirecard AG aus Deutschland abgesetzt. +++
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