Bischof Gerber beging 50. Geburtstag mit Messfeier

Der jüngste katholische Diözesanbischof in Deutschland

Bischof Dr. Michael Gerber

Zeichen eines neuen Lebens in der Kirche, die in Beziehungen, Gemeinschaften und Netzwerken sichtbar würden, seien wesentlich für die Art und Weise, „wie Gott mit uns unseren Weg gehen will“. Dies hob der Fuldaer Bischof Dr. Michael Gerber am Mittwoch anlässlich seines 50. Geburtstags hervor. In einem Pontifikalamt im vollbesetzten Dom seiner Bischofsstadt betonte der derzeit jüngste katholische Diözesanbischof in Deutschland, dass die Wahrnehmung der Kirche und des eigenen Weges mit Hilfe anderer gläubiger Menschen erfolge. „Aus der Wahrnehmung wird dann eine Entscheidung“, so der Bischof, der daran erinnerte, dass er selbst nach seinem Studium bei Exerzitien zu der Entscheidung gekommen sei, zum Priestersein endgültig ja zu sagen. „Diese Entscheidung habe ich noch keinen Tag meines Lebens bereut.“ Als Christen dürften wir auch wahrnehmen, „dass der Herr sich für uns entschieden hat“.

Zu Beginn des Gottesdienstes hatte Gerber unterstrichen, dass sein Weg davon geprägt sei, dass Menschen mit ihm gingen, und sich dankbar für die bislang zehn Monate seiner Bischofszeit in Fulda sowie die Begegnung mit ganz unterschiedlichen, engagierten Menschen gezeigt. Seine Predigt begann er mit einem Bezug auf die Reblage „Alde Gott“ in seiner badischen Heimat, deren Name sich von einer Begebenheit aus dem Dreißigjährigen Krieg herleitet. Den Ausruf eines Heimkehrers „Der alte Gott lebt noch!“ deutete der Bischof so, dass man nicht nur einen realistischen Blick auf die Trümmer in Kirche und Gesellschaft richten solle, sondern auch darauf blicken müsse, wo sich Leben rege. Die Tageslesung von der Berufung Samuels durch Gott und der Hilfe durch Eli mache deutlich, „dass der handelnde Gott auch heute gegenwärtig ist“. Das hätten ihm viele Briefe zu Weihnachten, verschiedene Gebetsinitiativen, das Engagement der jungen Sternsinger und die Begegnung mit Menschen gezeigt, die vor Herausforderungen stünden und denen der Glaube an Gott helfe. Dabei brauche es die Beziehungen zu anderen Glaubenden.

Im Anschluss an die Messfeier, bei der Bischof em. Heinz Josef Algermissen, Domkapitular Prof. Dr. Gerhard Stanke und Stadtpfarrer Stefan Buß konzelebrierten, hatten die Gläubigen Gelegenheit zur Gratulation. Zahlreiche Gäste kamen in den Bonifatiussaal des Hauses der Bischöfe am Michaelsberg 1, um dem Fuldaer Oberhirten ihre Aufwartung zu machen. Bischof Gerber lud für den Abend seines 50. Geburtstages von 19.30 bis 21 Uhr zum gemeinsamen Gebet für das Bistum Fulda mit Lobpreis, eucharistischer Anbetung und Fürbitten in die Michaelskirche ein. +++

 
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