Die Deutsche Bischofskonferenz kommt am Montag in Fulda zu ihrer Herbstvollversammlung zusammen. Im Mittelpunkt der Beratungen steht unter anderem die Auseinandersetzung mit Künstlicher Intelligenz und deren Auswirkungen auf Gesellschaft und Kirche.
Ein zentraler Punkt der Beratungen ist die erste Enzyklika von Papst Leo XIV. In dem Rundschreiben hat das Oberhaupt der katholischen Kirche strenge Richtlinien für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz verlangt. Dabei wird neben den Möglichkeiten, die der Einsatz von KI bietet, insbesondere auch auf die damit verbundenen Gefahren hingewiesen.
Die Bischöfe wollen sich in Fulda damit mit einer Entwicklung auseinandersetzen, die längst weit über technische Fragen hinausgeht. Künstliche Intelligenz verändert Arbeitsabläufe, Kommunikation und den Zugang zu Informationen und wirft zugleich Fragen nach Verantwortung und dem richtigen Umgang mit neuen technischen Möglichkeiten auf.
Neben dem Thema KI sollen bei der Herbstvollversammlung auch politische und gesellschaftliche Fragen eine Rolle spielen. Auf der Tagesordnung stehen nach Angaben der Bischofskonferenz unter anderem „aktuelle Fragen des demokratischen Gemeinwohls in Deutschland“.
Damit richtet sich der Blick der Bischöfe nicht allein auf innerkirchliche Themen. Die Beschäftigung mit Demokratie und Gemeinwohl zeigt zugleich, dass gesellschaftliche Entwicklungen und politische Herausforderungen Gegenstand der Beratungen in Fulda sein werden.
Die Herbstvollversammlung bringt die deutschen Bischöfe damit zu einem Zeitpunkt zusammen, an dem sowohl der Umgang mit Künstlicher Intelligenz als auch die Frage nach dem gesellschaftlichen Zusammenhalt zunehmend an Bedeutung gewinnen. In Fulda sollen diese Themen nun aus Sicht der katholischen Kirche beraten und eingeordnet werden. +++

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