Berlin. Die deutsche Energiewende kostet kurzfristig Hunderte Jobs beim Industrieservice-Konzern Bilfinger: Wegen des jüngst gemeldeten Auftragseinbruchs seiner Energiesparte will das Mannheimer Unternehmen im Rohrleitungsbau „etwa 200 bis 300 Arbeitsplätze“ abbauen, sagte Vorstandschef Roland Koch in einem Interview mit dem „Manager Magazin“. Auch in anderen Konzernteilen werde es Kapazitätsanpassungen geben, erklärte Koch. Die Maßnahmen würden allerdings nicht den Umfang des bereits laufenden Sparprogramms erreichen, bei dem 1.250 Stellen gestrichen werden. Bei der Umsetzung der Pläne seien auch betriebsbedingte Kündigungen möglich. „Aber das Gros der Arbeitsplätze werden wir sozialverträglich abbauen“, sagte Koch weiter. Mittelfristig will der Bilfinger-Chef der Auftragsflaute im Energiebereich in Deutschland und mehreren europäischen Ländern mit verstärkter Internationalisierung begegnen. Koch kündigte an, dass der Industrieservice-Anbieter seinen Kunden verstärkt in die USA, Asien und anderen Welt-Regionen folgen werde: „Südafrika, aber auch der Mittlere Osten sind hier Stichworte.“ Mitte November will Koch weitere Details und neue Wachstumsziele nennen. +++ fuldainfo
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