Berlin. Deutschlands Studenten wenden weniger Zeit für das Studium auf als die Jahrgänge zuvor und schreiben dabei bessere Noten. Das geht aus dem neuen Studierendensurvey des Bundesbildungsministeriums hervor, für den 5.620 Studenten in ganz Deutschland befragt wurden, berichtet der „Spiegel“. Universitätsstudenten investieren im Schnitt 30,5 Stunden pro Woche in Vorlesungen, Referate und Lerngruppen bei der Befragung 2010 waren es noch 33,9 Stunden. Die Leistung scheint darunter nicht zu leiden: 35 Prozent gaben an, einen Schnitt mit einer Eins vor dem Komma zu haben 2010 hatten 23 Prozent einen Einserschnitt, 2001 waren es 16 Prozent. Ein Grund könnte sein, dass sich die Bedingungen an den Hochschulen verbessert haben. Überfüllte Hörsäle beklagen zwar noch 18 Prozent der Studierenden drei Jahre zuvor waren es aber sogar 23 Prozent. Auch fallen Seminare seltener aus. Selbst mit ihren Dozenten sind die Studenten zufriedener: 55 Prozent loben, dass jene häufig gut vorbereitet seien (2001: 36 Prozent). „Die Anstrengungen von Bund und Ländern haben Wirkung gezeigt“, sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU). +++
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