Beuth: „Hessische Sportpolitik fördert Inklusion im Sport“

Innenminister die Rollstuhltennisspieler von Eintracht Frankfurt e.V.

Peter Beuth (CDU)
Peter Beuth (CDU)

Wiesbaden/Frankfurt. Im Rahmen der Zukunftswoche „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ hat der Hessische Sportminister Peter Beuth den Tag des Behindertensports der Tennisabteilung von Eintracht Frankfurt e.V. besucht. Bei den Rollstuhltennisspielerinnen und -spielern betonte der Minister die Bedeutung gleichberechtigter Teilhabe am Sport und überreichte dem Verein eine Förderung für die Nachwuchsarbeit in Höhe von 500 Euro.

„Den inklusiven Sport von Menschen mit Behinderung weiter zu fördern ist ein wichtiges Ziel hessischer Sportpolitik. Wir wollen allen Menschen eine selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe am Sport ermöglichen, mehr Anerkennung für Menschen mit Behinderung erreichen und damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Hier sieht man, dass der Tennissport ideal für inklusives Sporttreiben geeignet ist. Jüngere und ältere Sportler spielen mit unterschiedlichen Behinderungen mit- und gegeneinander. Gegenseitiges Verständnis wird gestärkt und Vorurteile und Berührungsängste abgebaut. Veranstaltungen wie diese leisten einen wichtigen Beitrag zur Sensibilisierung für die Themen Behindertensport und Inklusion, um die sich auch zahlreiche hessische Sportfachverbände verdient gemacht haben“, sagte Sportminister Peter Beuth.

Die Hessische Landesregierung will Menschen mit Behinderung zu mehr Anerkennung und zu einer größeren Teilhabe an der Gesellschaft verhelfen. Damit setzt sie zugleich die Konvention der Vereinten Nationen zum Schutz und zur Förderung der Rechte von Menschen mit Behinderung um. Wichtige Maßnahmen des Landes Hessen ist die Einrichtung eines eigenen Referats im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, dass sich seit 2015 einzig mit dem Themenbereich Sport für Menschen mit Behinderung und Inklusion im Sport befasst. Neben der Förderung der Behindertensportverbände, wie etwa des Hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes, unterstützt das Land im Rahmen eines „Runden Tisches Inklusion“ auch Sportfachverbände, die sich bisher wenig oder gar nicht mit dem Thema Inklusion beschäftigt haben. Bei diesen gemeinsamen Treffen wird das Thema kontinuierlich vorangebracht. Das Sportministerium ermöglicht in diesem Rahmen engagierten Sportfachverbänden auch eine finanzielle Unterstützung für inklusive Maßnahmen. Ebenso haben Vereine und Sportkreise, die beispielsweise eine neue inklusive Sportgruppe gründen oder eine inklusive Sportveranstaltung ausrichten wollen, die Möglichkeiten, eine Förderung zu beantragen.

„Inklusion im Sport ist Auftrag und Verpflichtung für Politik, Sportverbände und -vereine. Wir müssen alle gemeinsam weiter dafür sorgen, ideale Rahmenbedingungen und Möglichkeiten für inklusiven Sport zu schaffen, damit alle Menschen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Das Land Hessen fördert und unterstützt inklusive Maßnahme der Sportvereine“, so Peter Beuth. +++ pm

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