An einem Donnerstagnachmittag (06.02.) klingelten zwei junge Leute bei einem Mann in der Von-Trott-zu-Solz-Straße; sie täuschten vor, Arbeit zu suchen.
Mit geschickten Worten überzeugten sie den Bewohner, sie reinzulassen. Später bemerkte er, dass Geld aus seiner Wohnung verschwunden war.
In Osthessen gibt die Polizei Ratschläge zum Umgang mit Hausbesuchen und Werbeangeboten:
Betrüger machen oft Termine direkt bei ihren ausgewählten Opfern aus. Sie versuchen in Wohnungen und Häuser von arglosen Bürgern einzudringen. Ein schneller Griff in ein Schmuckkästchen reicht den Tätern oft schon aus – sie erfinden zahllose Geschichten: als angebliche Aufkäufer für Pelze oder Gold, als falsche Handwerker oder scheinbar hilflose Personen. Sie interessieren sich für Puppen, Münzen, Schmuck und Uhren. Während sie reden, bauen sie Vertrauen auf. Am Ende wollen sie nur eines: alles, was wertvoll ist.
Daran sollten Sie denken:
– Lassen Sie niemanden in Ihre Wohnung, den Sie nicht kennen
– Prüfen Sie Ausweise und suchen Sie nach echten Geschäftsräumen des Unternehmens
– Vergleichen Sie Preise; niemand darf Sie drängen – besonders bei vermeintlichen Sonderangeboten bleiben Sie skeptisch
– Verkaufen Sie nie allein – bitten Sie Familie, Freunde oder Vertraute dazu
– Geben Sie keinen Schmuck zur Prüfung oder Bewertung aus der Hand
Besonders wichtig:
– Zahlen Sie nie im Voraus
– Bestehen Sie auf Kostenvoranschlägen und korrekten Rechnungen mit Datum und lesbarem Namen
– Rufen Sie bei Verdacht sofort die 110
Beschädigte Wahlplakate
In Haunetal wurde an der Hauptstraße „An den Lipperwiesen“ ein Wahlplakat beschädigt – die Polizei erfuhr davon am Mittwoch (05.02.). In Alheim-Heinebach entdeckte man am Donnerstag (06.02.) Schmierereien auf einem Wahlplakat in der Nürnberger Straße. Bitte melden Sie Hinweise an die Polizeistation Bad Hersfeld: 06621/932-0. +++

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