Bei einer malischen Militäroperation sind Medienberichten zufolge in der vergangenen Woche mehrere unbeteiligte Zivilisten getötet worden. Die Armee in Mali selbst sprach von mehr als 200 getöteten Menschen bei einem Großeinsatz gegen mutmaßliche Terroristen in der Region um den Ort Moura. Russische Söldner sollen an der Aktien beteiligt gewesen sein. Das Auswärtige Amt reagierte entsetzt. „Die Berichte sind erschreckend“, sagte eine Sprecherin des Ministeriums am Dienstag. „Der malische Generalstab hat in seiner Erklärung zu der Operation keine zivilen Opfer aufgeführt.“ Dem würden Aussagen widersprechen, „die möglicherweise von Augenzeugen stammen und die von gezielten Tötungen von Zivilisten sprechen“. Man fordere die malische Regierung auf, die Vorwürfe umgehend unabhängig untersuchen zu lassen. „Willkürliche Gewalt gegen Zivilisten ist durch nichts zu rechtfertigen, sie ist zudem im Kampf gegen jene Terroristen und kriminellen Banden, die im Sahel operieren, alles andere als hilfreich“, fügte die Sprecherin hinzu. +++
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