Berlin. Zollfahnder sind bei der Bekämpfung von Schwarzarbeit angeblich überfordert. Die Ermittler hätten es zunehmend mit Fällen organisierter Kriminalität zu tun, berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Wieaus einem internen Schreiben hervorgehe, sei bereits rund ein Drittel des Personals der Einheit Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) mit derartigen Problemen beschäftigt, das seien mehr als 2.000 Ermittler.
Mangels eigener Kompetenzen der FKS müsse der Zollfahndungsdienst in diesen Fällen mit Telefonüberwachungen, Observationen und dem Einsatz verdeckter Ermittler helfen. Das überfordere die entsprechenden Dienststellen zunehmend. Auch die Spezialeinheit ZUZ, die Zentrale Unterstützungsgruppe Zoll, werde immer häufiger für den Einsatz gegen Menschenhändler im Bereich der Schwarz arbeit angefordert. Die ZUZ ist vergleichbar mit der GSG 9 der Bundespolizei und wurde für besonders gefährliche Einsätze gegründet.
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