Bei der Arbeit in Supermärkten und Drogerien könnten sich weniger Beschäftigte mit dem Coronavirus infiziert haben, als zu Beginn der Pandemie befürchtet. Das berichtet die Wochenzeitung "Die Zeit" nach einer Recherche bei großen deutschen Supermarkt- und Drogerieketten. Die Drogeriekette DM erklärte, nur 0,1 Prozent der etwa 41.000 Mitarbeiter seien positiv getestet worden. Eine ähnliche Bilanz zieht ihr Konkurrent Rossmann mit 36 Fällen bei 33.400 Mitarbeitern. Davon hätten sich nur zwei eindeutig bei der Arbeit infiziert. Auch die Supermarktketten Rewe und Kaufland gaben an, der Anteil der infizierten Mitarbeiter liege unter dem Bevölkerungsdurchschnitt. Laut Robert-Koch-Institut infizierten sich seit dem Corona-Ausbruch im Schnitt 239 Menschen pro 100.000 Einwohner. In den vergangenen Monaten hatten sich Verkäufer vielerorts besorgt geäußert, dass sie sich bei der Arbeit anstecken könnten. +++
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