Obwohl EU und Bundesregierung die US-Sanktionen gegen den Iran ablehnen, befolgen deutsche Firmen laut eines Berichts diese besonders streng. So stellte laut einem Schreiben die teilstaatliche Deutsche Telekom der in Hamburg ansässigen Bank Melli Iran (BMI) die Telefon- und Internetleitungen ab, berichtet das „Handelsblatt“. BMI hat eine deutsche Banklizenz und die Zahlungen an die Telekom bereits im Voraus geleistet.
Die Telekom begründet ihr Handeln damit dass, „wir davon ausgehen müssen, dass Sie keine Zahlungen mehr bewirken“ können. Die Arbeit der Bank, die zwar auf der US-Sanktionsliste steht, aber nicht in Deutschland und der EU sanktioniert wird, wird damit erheblich blockiert. Die allermeisten deutschen Banken nehmen kein Geld von der Bank Melli oder der Europäisch-Iranischen Handelsbank (EIH) in Hamburg mehr für ihre Kontokunden an obwohl die Bundesbank gesetzlich zur Aufrechterhaltung des Zahlungsverkehrs verpflichtet ist und die Banken keinen Sanktionen in Europa unterliegen. „Wir sind mittlerweile fast lahmgelegt“, berichtete Helmut Gottlieb, Geschäftsleiter der Bank Melli Hamburg der Zeitung. Ein Schreiben an den Vorstand der Bundesbank, in dem das Institut darauf hinweist, dass es nach Inkrafttreten der US-Sanktionen am 5. November keine Gehälter, Sozialabgaben und Verwaltungsaufwendungen wie Telefon mehr überweisen könne, ließ die deutsche Notenbank unbeantwortet.
Die Deutsche Telekom äußerte sich auf Anfrage zu den Vorwürfen nicht. Bundesregierung und Europäische Union lehnen die US-Sanktionen und den amerikanischen Ausstieg aus dem Atomabkommen mit Iran ab. Um den Handel mit dem Land weiter sicherzustellen will die EU eine Zweckgesellschaft aufbauen, die unter Umgehung des US-Finanzsystems eine Art Tauschhandel organisiert. Iran droht für den Fall, dass die wirtschaftlichen Vorteile aus dem Nuklearabkommen nicht im Land ankommen, mit der Wiederaufnahme seines Atomprogramms. Allerdings schwindet in Te heran gerade massiv das Vertrauen in Europas Initiative: „Wir sind überzeugt, dass Europa den Wunsch hat, gegen diesen neuen Akt illegalen Handelns der USA anzutreten. Aber ob die Europäer diesen Wunsch auch erfüllen, werden wir sehen“, sagte Irans Außenminister Mohammed Javad Zarif dem „Handelsblatt“. +++

Solange die US-Amerikaner mit ihrem Dollar die Welt beherrschen, gibt es keine politischen Freiheiten für die Länder dieser Erde; auch nicht für Europa oder Deutschland. Das Problem ist, dass die USA mit über 100 militärischen Stützpunkten in aller Welt jederzeit militärisch eingreifen können, wenn ein Land sich weigert, z. B. Öl mit einer anderen Währung als den Dollar zu handeln. Dies bedeutete seinerzeit auch das Ende von Sadam Hussein im Irak, dem hunderttausende Tote im Irak folgten. Für ihren Dollar gehen die US-Amerikaner halt über Leichen. Das muss man wissen. Die Telekom hat lediglich Angst, ihre Geschäfte in den USA nicht mehr weiterführen zu können und kuscht daher vor den USA. Geld regiert eben die Welt (und nicht etwa die politischen Marionetten)!
Da sieht mann dass die Amerikaner die Europäer als Sklaven der Wirtschaft ausnutzen können. Das ist einfach beschämend für die Deutsche Politik und Wirtschaft. Die Sanktionen sind dann nicht nur aus USA sondern auch von Europa.Das nennt mann auch Vertragsbruch. Hoffentlich Kündigt Iran der Atom Vertrag und Steigt aus. Schlimmer kann es nicht kommen. Dann wird ein andere Wind Wehen vor allem im Nahen Osten und dann wird mann sehen was Passiert. Wie wir Iraner sagen die Küken zählt mann erst am ende des Herbstes.