Bericht: Privat- und Betriebsärzte dürfen doch nicht impfen

Der Impfstoff werde dann neu aufgeteilt

In der Nacht zum 1. April soll eine neue Impfverordnung in Kraft treten, die den Ausschluss von Privatpraxen beim Impfstart in Hausarztpraxen beinhaltet. „Die neue Impfverordnung tritt heute Nacht in Kraft und betrifft Privatärzte und Betriebsärzte“, zitiert das Nachrichtenportal T-Online eine Sprecherin des Privatärztlichen Bundesverbands (PBV). Demnach sollen betroffene Privatpatienten zunächst keine Impfung erhalten. „Da geht es nur noch um Macht, es kann nicht mehr um den Patienten oder die Pandemie gehen“, so die Sprecherin. Der Impfstoff werde dann neu aufgeteilt, „durch das knappe Kontingent konnten nicht alle Praxen ihre bestellten Impfmengen bekommen – durch das Kontingent der Privatärzte wird das der anderen aufgefüllt, zumindest wenn der jeweilige Hausarzt mehr bestellt hat, als er zuvor bekommen konnte“. Der Verband kritisiert die neue Impfverordnung scharf: „Das ist eine Ungleichbehandlung: Kassenpatienten dürfen zum Arzt ihres Vertrauen s gehen, um sich impfen zu lassen, Privatpatienten müssen zu Impfzentren oder anderen Impfärzten und dürfen somit nicht frei wählen.“ Der PBV werde „alle rechtlichen und politischen Möglichkeiten“ prüfen, damit möglichst viele Ärzte, also auch Privatärzte und Betriebsärzte, Patienten impfen können. „Je schneller die Bevölkerung geimpft ist, desto schneller können die Restriktionen zurückgenommen werden.“ +++

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4 Kommentare

      • Das ist doch eine absolute Frechheit und Diskriminierung!! Wir haben zwei Privatärzte, die Gewehr bei Fuß stehen und impfen wollen!! Ihre Apotheken versagen ihnen den zugesagten Impfstoff!! Deutschland muss imfen, impfen, ohne Ende. Doch unsere Regierung verharrt im Corona- und Coma-Schlaf und appelliert an die Geduld der Bürger mit Worthülsen und Konjunktiven! Wo ist die aktive Hilfe der Politik!! Wann wird mal wirklich Farbe bekannt in Sachen Maßnahmen?? Wo bleibt unser aller Schutz??

        Petra Jentsch

  1. die Politiker/innen und die dafür Verantwortlichen haben seit März 2020 einen Tiefschlaf gehalten und dabei natürlich nichts dazugelernt. Und wer kann es ausbaden, viele betroffene Bürger. Jeder Mensch möchte doch am liebsten vom Arzt oder Ärztin seines Vertrauens geimpft werden und nicht von irgendwem in einem Impfzentrum. Denn jeder Arzt oder Ärztin kennt seine Patienten besser als jeder fremde Arzt in einem Impfzentrum. Und dabei ist es doch egal ob der Arzt eine Praxis hat für Kassenpatienten (nebenbei bemerkt hat der Kassenarzt sicher auch Privatpatienten, werden die auch nicht geimpft?), Privatpatienten oder Betriebsärzte. Diese Entscheidung in Berlin ist typisch für das gesamte Corona Management Desaster. Statt alle Ärzte einzubinden wird wieder selektiert. Und das alles nur (und das wird nicht mehr erwähnt) weil die Verantwortlichen Herrschaften viel zu wenig Impfstoff von einem besser geprüften Impfstoff bestellt haben. Der erschien ihnen zu teuer. Diese Herrschaften gehören abgewählt. Dabei sagt doch der Artikel 3 des GG :
    (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
    Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
    Das bedeutet: Alle Menschen haben die gleichen Rechte.
    Der Staat muss alle Menschen gleich behandeln.
    Und das tut er in diesem Fall nicht.
    Das sollten uns diese Herrschaften mal erklären;

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