Bericht: Fingerabdrücke von Anis Amri an Lkw-Tür gefunden

Anis AMRI - Links: Anis AMRI, Bild aus Duldungsbescheinigung

Berlin. Die Fingerabdrücke des Terrorverdächtigen Anis Amri sollen an der Tür des Berliner Terror-Lkw gefunden worden sein. Das berichten „Süddeutsche Zeitung“, NDR und WDR. Außerdem soll sich Amri laut „Spiegel-Online“ bereits vor Monaten als Selbstmordattentäter angeboten haben. Es seien bei Ermittlungen gegen mehrere Hassprediger Ergebnisse aus der Telekommunikationsüberwachung aufgetaucht, die das belegen würden, berichtet das Nachrichtenmagazin.

Für eine Festnahme hätten die Äußerungen aber nicht gereicht, da die Äußerungen verklausuliert gewesen seien, so „Spiegel-Online“. Unterdessen berichten mehrere Medien übereinstimmend, dass die Bundesanwaltschaft Festnahmen von Kontaktpersonen des Terror-Verdächtigen dementiert habe. Dies hatte zuvor die „Bild“ berichtet. Die Öffentlichkeitsfahndung nach Amri war am späten Mittwochnachmittag gestartet worden.

Es wurde eine Belohnung von bis zu 100.000 Euro für Hinweise ausgelobt, die zur Ergreifung des Terror-Verdächtigen führen. Das BKA sprach davon, dass der 24-Jährige „dringend tatverdächtig“ sei, den Lkw gefahren zu haben, der am Montagabend auf dem Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz in eine Menschenmenge gerast war. Bei dem Anschlag kamen zwölf Menschen ums Leben, viele weitere wurden verletzt. Im Lkw fanden Ermittler die Duldungspapiere des Gesuchten. +++


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