Die Bundesregierung hat sich nach der türkischen Militäroffensive in Nordsyrien offenbar gegen schärfere Maßnahmen gegen die Türkei eingesetzt. Das berichtet die "Bild-Zeitung" unter Berufung auf eine interne Weisung des Auswärtigen Amtes. Darin heißt es zu den Verhandlungsszielen im Europäischen Rat, dass man keinem Beschluss eines Waffenembargos zustimme, sondern nur einer "kollektiven Überprüfung von Waffen- und Militärtechnologieexporten durch Mitgliedstaaten". Die Bundesregierung habe auch die Formulierung über Waffenexporte abgeschwächt, berichtet die Zeitung. Es solle nicht der "Eindruck erweckt" werden, "dass bereits erteilte Genehmigungen zurückgezogen werden", heißt es in der Weisung weiter. Zudem würde man einer weiteren "Abschwächung" der Sprache in diesem Punkt ebenfalls zustimmen, falls von einem anderen Mitgliedsstaat gefordert, so das Dokument. "Sehr skeptisch" sei man zudem bezüglich der Aufnahme von Sanktionen gegen die Türkei, heißt es in der interne Weisung des Auswärtigen Amtes, über welche die Zeitung berichtet. +++
Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.
Unbedingt notwendige Cookies
Unbedingt notwendige Cookies sollten jederzeit aktiviert sein, damit wir deine Einstellungen für die Cookie-Einstellungen speichern können.
Hinterlasse jetzt einen Kommentar