Braunschweig. Auf Volkswagen rollen wegen des Abgasskandals die ersten Milliarden-Verfahren in Deutschland zu: Laut eines Berichts von „Süddeutscher Zeitung“, NDR und WDR haben 278 Aktionäre beim Landgericht Braunschweig eine Sammelklage eingereicht. Wegen der Manipulation von Abgas-Werten bei mehr als elf Millionen Diesel-Fahrzeugen verklagen die Investoren den Wolfsburger Konzern dem Bericht zufolge auf 3,255 Milliarden Euro. Der Anwalt, der die Kläger vertrete, verlange Schadenersatz für alle Mandanten, die ab Mitte 2008 VW-Papiere erworben hatten – so erkläre sich die hohe Forderung. Die Anteilseigner forderten einen Ausgleich für die hohen Kursverluste, die sie mit ihren VW-Papieren erlitten hätten. Die Aktionäre werfen Volkswagen vor, nicht nur die Auto-Kunden mit den angeblich sauberen Diesel-Fahrzeugen viele Jahre lang getäuscht und betrogen zu haben, sondern auch die Anleger. +++ fuldainfo
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