Berlin. Trotz gesetzlicher Bemühungen, die hohen Beitragsschulden in der gesetzlichen Krankenversicherung abzubauen, wachsen die Außenstände der Kassen weiter. Hatten Selbstständige und zeitweise Unversicherte Anfang 2013 vor dem In-Kraft-Treten des von der Vorgängerregierung beschlossenen Entschuldungsgesetzes zusammen Schulden in Höhe von 2,1 Milliarden Euro, wuchs der Schuldenberg bis Ende Juni diesen Jahres auf rund 2,8 Milliarden Euro. Das geht aus einer Statistik des Bundesversicherungsamtes hervor, die der "Berliner Zeitung" vorliegt.
Nach den damaligen Hoffnungen von Union und FDP sollten die Schulden dagegen sinken. Nach Einschätzung der Krankenkassen hat das Gesetz aber nicht so gewirkt wie erwartet. Das im August 2013 in Kraft getretene "Gesetz zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden in der Krankenversicherung" hatte zum Ziel, die hohen Außenstände durch eine weitgehende Entschuldung abzubauen. Die Schulden waren entstanden, weil seit April 2007 in Deutschland eine Pflicht zur Versicherung besteht. Wer nicht versichert ist, schuldet seitdem alle nicht gezahlten Beiträge. +++ fuldainfo
Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.
Unbedingt notwendige Cookies
Unbedingt notwendige Cookies sollten jederzeit aktiviert sein, damit wir deine Einstellungen für die Cookie-Einstellungen speichern können.
Hinterlasse jetzt einen Kommentar